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Kleinere Unternehmen unterschätzen Internetkriminalität

Veröffentlicht: 05.03.2013 | Autor: Sarah Menzel | Letzte Aktualisierung: 08.03.2013 | Gelesen: 7490 mal

Laut der von G Data in Auftrag gegebenen Studie „Small Business Security“ sehen sich vier von zehn Unternehmen nicht im Fokus von Online-Kriminellen. Doch viele – darunter insbesondere auch kleinere – Firmen sollten sich im Jahr 2013 dringend dem Thema Internetsicherheit widmen.

Tastatur mit Schatten

Obwohl sich viele der befragten Betriebe mit einer Sicherheitslösung vor Cyber-Crime-Angriffen schützen, werden die mobilen Endgeräte in punkto Sicherheit geradezu sträflich vernachlässigt. 75 Prozent der Umfrageteilnehmer verzichten darauf, sich gegen Datenklau, Geräteverlust oder Schadcode-Apps bei Tablets und Smartphones abzusichern.

Doch gerade Firmengeräte gelten für Cyber-Kriminelle als lohnenswerte Zielobjekte, denn eine unzureichende Absicherung vertraulicher Daten kann ihnen Zugriff auf Geschäftskontakte, E-Mails, Dokumente und unter Umständen sogar Zugang zur IT-Infrastruktur der betroffenen Firma verschaffen. Hier besteht dringend Nachbesserungsbedarf, denn G Data sieht für 2013 auch kleine Unternehmen im Schussfeld von Internetkriminellen.

Die Studie ergab außerdem, dass die wenigsten der kleineren Firmen über eine eigene IT-Abteilung verfügen und die IT-Administration daher in sechs von zehn Unternehmen nur als Teilaufgabe von einem oder mehreren Mitarbeiten übernommen wird.

Bisher scheinen kleine Unternehmen die Risiken, die von Schadprogrammen und Online-Angriffen ausgehen, zu unterschätzen. Die meisten der befragten Firmen wiegen sich in Sicherheit – nur jeder sechste Betrieb empfindet die Schadenswahrscheinlichkeit als hoch.

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 304 kleine deutsche Betriebe verschiedener Branchen befragt. Ein Großteil dieser Betriebe hatte nicht mehr als 25 Mitarbeiter.

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