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Den User zum König machen und Mobile Commerce effektiv nutzen

Veröffentlicht: 08.03.2013 | Autor: Ariane Nölte | Letzte Aktualisierung: 08.03.2013

Mobile Commerce ist eines der beherrschenden Themen in der Welt des Online-Handels. Doch wie jeder Vertriebskanal gibt es auch hierbei besondere Anforderungen an Käufer und Verkäufer. Unternehmen, die sich diesen Trend zu Nutze machen wollen, sollten einige strategische Überlegungen in die Planung einbeziehen.

Grundregel für eine effektive Nutzung des Mobile Commerce ist, wie so oft, die Bedürfnisse der User zu erkennen und mit der technischen Umsetzung darauf zu reagieren. Einige Tipps dafür gehen aus einer Checkliste der E-Commerce-Messe „Internet World“ hervor, derzufolge der Nutzer König ist.

„Nutzer ist König“

Während das Smartphone eher für schnelle und zielgerichtete Recherchen genutzt wird, kommen Tablets eher für entspanntes Surfen vom heimischen Sofa aus zum Einsatz. Wer eine Strategie für den Mobile Commerce erarbeitet, sollte die Nutzungsweisen der entsprechenden Geräte einbeziehen. So kann die mobile Lösung dem Verhalten der Nutzer optimal angepasst werden.

Und dann sollte man ihm in diesem Rahmen auch etwas bieten. Dabei ist nicht nur auf Darstellung und Bildschirmgrößen, sondern auch auf die Anpassung der gebotenen Informationen zu achten. Im besten Fall ergänzt das mobile Angebot die anderen Kanäle und bietet einen zusätzlichen Mehrwert.

Mobile Commerce am Point of Sale

Ladengeschäfte sind noch immer wichtige Anlaufpunkte für Kaufinteressenten. Schnittstellen wie der Point of Sale (POS) und andere Berührungspunkte mit einer Marke oder einen Produkt (sogenannte Touchpoints) können mit dem Shopping über mobile Endgeräte optimal verknüpft werden. Wenn der Kunde unterwegs noch Fragen hat, kann er diese schließlich am besten mithilfe des Smartphones beantworten lassen.

Unkompliziert und nützlich

Eine Shopping-App sollte auf keinen Fall überladen sein! Komplizierte Registrierungs- und Zahlungsverfahren sowie Funktionen ohne wirklichen Mehrwert, können die Geduld des Users schnell überstrapazieren.
Dennoch sollten die Funktionen der Endgeräte nicht außer Acht gelassen werden. Besonders der Handel via Smartphone kann von den gerätspezifischen Funktionen profitieren. Deshalb sind sie – passend eingesetzt – für diesen Vertriebskanal sehr nützlich.

Technik und Marketing

Native App oder Web App – es gibt verschiedene Möglichkeiten den mobilen Auftritt umzusetzen. Dabei spielen natürlich Kosten für Entwicklung und Betrieb eine Rolle. Außerdem sind Möglichkeiten der Weiterentwicklungen von Bedeutung. Ist die Anwendung schließlich fertig und bereit zum Mobile Commerce, fehlt nur noch eines: die User. Damit die App auch installiert wird, ist nachhaltiges Marketing notwendig.

Das Thema Mobile Commerce bildet einen Schwerpunkt der diesjährigen E-Commerce-Messe „Internet World“, welche vom 19.-20. März 2013 in München stattfindet. 

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