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Outfittery: „Wir möchten unseren Kunden den bestmöglichen Service bieten.“

Veröffentlicht: 21.09.2015 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 21.09.2015 | Gelesen: 4019 mal

„Shopping für Männer“ – so wird man(n) auf der Startseite von Outfittery begrüßt. Wir haben vor Kurzem bereits über das StartUp berichtet und Outfittery nun ein paar Fragen zum Thema beziehungsweise Trend „Kundenberatung über WhatsApp“ gestellt. Julia Bösch, Gründerin und Geschäftsführerin von Outfittery, stand uns Rede und Antwort.

Outfittery-Logo© Outfittery

OnlinehändlerNews: Was versprechen Sie sich von der Kundenberatung über WhatsApp?

Julia Bösch: Immer mehr Männer nutzen Smartphones zur schnellen und effektiven Kommunikation via Messenger-Diensten. Da setzen wir an: Wir möchten unseren Kunden den bestmöglichen Service bieten und holen sie genau da ab, wo sie sich kommunikativ bewegen: Mobil! Im Endeffekt möchten wir unseren Kunden den Service so einfach und persönlich wie möglich machen, um sie noch besser und passgenauer beraten zu können. WhatsApp ist da der richtige Kanal.

Welche Vorteile ergeben sich durch diese Kommunikationsmöglichkeit gerade im Bereich Mode-Shopping?

Dank unserem WhatsApp Style Chat ist es jetzt noch viel leichter für unsere Kunden, zum Beispiel von unterwegs Fotos von Outfits oder Styles zu schicken, die ihnen gefallen. Der Kanal lässt sich zeit- und ortsunabhängig in den Alltag integrieren. Das ist ein großer Vorteil, weil es für den Kunden sehr bequem und einfach ist. Wenn ein Kunde beispielsweise im Urlaub oder auf einer Party ein cooles Outfit entdeckt, kann er es abfotografieren und sich direktes Feedback von seiner Stylistin holen. So kam ja auch initial die Idee für den Service zustande: Ein Kunde brauchte morgens schnell Rat für ein Business Outfit. Eine unserer Style-Expertinnen gab ihm ihre Handynummer und riet dem Kunden, ihr doch via Messenger ein Bild von sich zu schicken, damit sie ihn besser beraten könne. Gesagt, getan!

Wie wird die Beratung angenommen?

Sehr gut: Der Service wird dankbar von den Kunden angenommen. Insbesondere die Fotofunktion wird viel genutzt – und wenn es nur der morgendliche Outfit-Check für das Büro ist. Die Rückbestätigung oder neue Inspiration kommt gut an.

Wie finanziert sich Outfittery?

Meine Mitgründerin Anna und haben sehr früh entschieden, dass wir schnell wachsen wollen. Das verlangte von Beginn an nach einer Finanzierung durch Venture Capital. Mittlerweile haben wir wirklich einen tollen Kreis an Investoren an Bord, die uns super Unterstützung geben, wie zum Beispiel Holtzbrinck und Northzone (erster Investor von Spotify).

Wie viel Zeit nimmt durchschnittlich eine Beratung in Anspruch?

Das variiert. Es gibt da kein festes Zeitfenster. Die erste Beratung eines Kunden dauert initial einfach länger, weil erst alle wichtigen Details wie Geschmack, Größen, andere Befindlichkeiten etc. erstmalig abgefragt werden und der Stylist den Kunden neu kennenlernt. Dafür nehmen sie sich Zeit. Bei Bestandskunden, die schon mehrfach bestellt haben, geht es schneller – unsere Stylisten wissen anhand seiner letzten Käufe und der damit verbundenen Gespräche, was ihm passt und gefällt und was nicht.

Wie viele interessierte WhatsApp-Nutzer werden letztendlich zu tatsächlichen Kunden?

Wie bieten den WhatsApp Style Chat aktuell exklusiv für unsere Bestandskunden an. Somit sind alle, die uns über WhatsApp anschreiben, bereits überzeugte Outfittery-Wiederholungstäter!

Über Julia Bösch & Outfittery

Julia Bösch
© Sebastian Donath

Ursprünglich vom schönen Bodensee, hat die Wahlberlinerin und passionierte Rennradfahrerin Julia Bösch BWL in München, Madrid und New York studiert. Gemeinsam mit ihrer Mitgründerin Anna Alex hat sie sich mit der Gründung des Personal Shopping Portals Outfittery im Jahr 2012 einen Traum erfüllt: die Internetwelt mit einer neuen Idee zu bereichern und in einem jungen und dynamischen Umfeld zu arbeiten. Dass Julia den richtigen Riecher hatte, beweist der Erfolg: Mehr als 200.000 Kunden nutzen mittlerweile den Personal Shopping Service von Outfittery. Das Konzept wurde bereits in acht europäische Länder exportiert. Mittlerweile ist Outfittery europäischer Marktführer im Bereich Curated Shopping und Julia Bösch eine der bekanntesten Gründerinnen Deutschlands und Österreichs. Sie spricht auf zahlreichen Veranstaltungen wie z.B. dem SZ Wirtschaftsgipfel und ist eine Pionierin im Bereich Internet. Ihre Vision ist es, Männer vom Shoppingstress zu befreien und den E-Commerce grundlegend kundenorientierter zu gestalten.

 

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