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Kurzmeldung

Shop Apotheke will Marktplatz in Deutschland starten

Veröffentlicht: 05.04.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 05.04.2019
Shop Apotheke Lager

Etwa jeder zweite Teilnehmer einer Ebay-Umfrage von 2018 hat schon mal online Medikamente gekauft – und der Markt wächst weiter. Um davon zu profitieren, plant der Online-Händler Shop Apotheke einen eigenen Marktplatz für Deutschland. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2018 hervor, über den tamebay berichtet

Mit eigenem Marktplatz zum führenden Anbieter in Europa

Weitere Details zum Marktplatz-Projekt sind daraus nicht zu entnehmen, aber Shop Apotheke will demnach der führende Online-Anbieter für Pharma-Produkte in Europa werden. Das Unternehmen ist mittlerweile in acht Ländern aktiv: Niederlande, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Schweiz und Österreich. Nach eigenen Angaben konnte Shop Apotheke seine Umsätze seit 2010 im Schnitt um rund 50 Prozent steigern und 2018 einen Bruttogewinn von rund 90 Millionen Euro einfahren. Im Sommer 2018 kaufte Shop Apotheke das strauchelnde Berliner StartUp Nu3, das Nahrungsergänzungsmittel und Superfood vertreibt. Mit dem Kauf will das Unternehmen seine internationale Expansion vorantreiben. 

Besonderheiten des Online-Pharma-Marktes

Tamebay schätzt den kontinentaleuropäischen Markt für den Online-Versand von Medikamenten auf rund 180 Milliarden Euro. Der Online-Markt für Pharma-Produkte bietet laut tamebay einige lukrative Besonderheiten für die Anbieter: Die Warenkörbe der Kunden sind relativ teuer. Patienten, die auf regelmäßige Medikamente angewiesen sind, kaufen regelmäßig, relativ vorhersehbar und sind im Idealfall ein Leben lang Kunden. Außerdem sind die Waren leicht und werden selten zurückgeschickt. Shop Apotheke hat nach eigenen Angaben bereits 3,5 Millionen Kunden.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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