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Der frühe Vogel

So viel hat Ebay-Chef Devin Wenig im letzten Jahr verdient

Veröffentlicht: 10.04.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 10.04.2019 | Gelesen: 1232 mal
Devin Wenig

Ebay hat in dieser Woche die Information über die Gehaltsverhältnisse im Unternehmen offengelegt. Demnach hat Konzernchef Devin Wenig im vergangenen Jahr 18,17 Millionen US-Dollar verdient. Im Jahr 2017 lag das Gehalt des Ebay-Chefs noch bei 17,67 Millionen Dollar, 2016 waren es 15,94 Millionen.

In dem Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC legte Ebay weitere Statistiken über die Verdienste seines CEOs offen, wie EcommerceBytes berichtet. Demnach lag im Jahr 2018 das mittlere Gehalt aller Mitarbeiter – Wenig ausgenommen – bei 119.562 Dollar. Der Ebay-Chef verdient damit das 152-fache eines durchschnittlichen Mitarbeiters in seinem Unternehmen.

Wenigs Gehalt sei an verschiedenen Faktoren festgemacht worden, erklärte der Ebay-Vorstand: So wurde seine Leistung angesichts der langfristigen Unternehmenspläne und der finanziellen Ziele bewertet. Ebenfalls spielte die Förderung der Innovation bei Ebay und die Stärkung von Ebays Position im E-Commerce-Markt eine Rolle bei der Bewertung. Ziel sei es, „Mr. Wenigs Gehalt mit dem nachhaltigen, langfristigen Erfolg des Unternehmens zu verknüpfen“, so Ebay.

In den USA sind börsennotierte Unternehmen seit dem vergangenen Jahr dazu verpflichtet, die Gehaltsverhältnisse zwischen ihren CEOs und den durchschnittlichen Mitarbeitern offenzulegen.

Knuddels-Datenleck: Nutzer können ihre Accounts jetzt prüfen

Im September 2018 kam es zu einem Datenleck bei der Chat-Plattform Knuddels. Nun hat der Prüfdienst Have I Been Pwned die kopierten Accountdaten in seine Datenbank integriert und ermöglicht es so Nutzern, zu überprüfen, ob sie von dem Datenleck betroffen sind. Wie Heise berichtet, seien 808.330 Accounts betroffen gewesen. Bei dem Datenleck seien hauptsächlich die Nutzernamen und Passwörter entwendet worden – bei 57 Prozent der Accounts zudem auch noch die E-Mail-Adressen, bei 30 Prozent die angegebene Stadt und bei 41 Prozent auch noch der echte Name des Nutzers.

Könnte Metro Real einfach verschenken?

Der Metro-Konzern will die Supermarktkette Real verkaufen. Doch der Konzern hat offenbar Sorgen, dass der Verkauf nicht einfach zu bewerkstelligen sein könnte. Wie das Handelsblatt nun aus Verhandlungskreisen erfahren haben will, soll Metro neben dem Verkaufsprozess auch mit dem Einkaufsverbund Markant darüber sprechen, nur den Betrieb der Supermarktkette abzugeben. Da Real seit Jahren defizitär ist, sei der Konzern sogar bereit, die Kette nicht nur zu verschenken, sondern auch noch Geld zu zahlen, sollte Markant das Geschäft ohne Immobilien übernehmen.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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