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Der frühe Vogel

Pinterest vereinfacht Käufe direkt aus der Suche heraus

Veröffentlicht: 19.09.2019 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 19.09.2019
Pinterest auf einem Smartphone

Das Bilder-Netzwerk Pinterest hat seine visuelle Suche überarbeitet und dabei auch das Shoppen direkt aus den Suchergebnissen heraus vereinfacht. Wie die Internet World berichtet, seien nun über 2,5 Milliarden Objekte im Such-Tool „Lens“ identifizierbar. Nutzer können Fotos aufnehmen oder Bilder aus ihrer Fotogalerie hochladen, um sie als Suchobjekt zu verwenden. Das Prinzip funktioniere auch in die andere Richtung: Fotos von „Lens“ können abgespeichert, in Pins verwandelt und bei Pinterest gepostet werden.

Auch innerhalb eines Pins sollen sich so einzelne Gegenstände suchen und Empfehlungen für ähnliche Inhalte identifizieren lassen. Bei Mode- und Home-Inhalten sollen die Nutzer nun die Möglichkeit haben, mit Hilfe von „Lens“ auf bestimmte Produkte oder Objekte zu fokussieren. Dann sollen sogenannte Produkt-Pins angezeigt werden, die den aktuellen Preis und Informationen zum Lagerbestand eines Händlers zeigen. Über einen Link kann der Nutzer direkt den Checkout auf der Website des Händlers erreichen, um das Produkt zu kaufen.

Die neuen Funktionen sind für die Android-App bereits verfügbar. In einigen Wochen will Pinterest auch in iOS nachziehen.

Rocket Internet füllt neuen Milliarden-Fonds

Oliver Samwer soll eine Milliarde Dollar (900 Millionen Euro) für seinen Rocket Internet Capital Partners Fund II eingeworben haben, weitere 450 Millionen Euro sollen noch ausstehen. Wie Gründerszene berichtet, hat es über ein Jahr gedauert, bis Rocket Internet dieses Kapital eingesammelt hatte. Die erste Auflage des Capital Partners Fund war ebenfalls milliardenschwer und wurde im Januar 2017 abgeschlossen. Zu den Geldgeber zählten Finanzinstitute, Pensionskassen, Asset-Manager, Stiftungen und Privatpersonen. 

Wer nun an dem zweiten Fonds beteiligt ist, wurde noch nicht bekanntgegeben. Rocket Internet selbst hat 88 Millionen Euro investiert. Die StartUp-Schmiede will sich künftig mit mindestens 28 Prozent an Finanzierungsrunden beteiligen, die über den Fonds laufen. 

Nutzer-Beschwerden: Facebook plant ein unabhängiges Gremium

Bereits im kommenden Jahr will Facebook ein unabhängiges Gremium ins Leben rufen, bei dem sich Nutzer über ungerechtfertigte Löschungen von Inhalten beschweren können. Wie Heise Online berichtet, will Facebook rund 40 Experten für das geplante Gremium gewinnen. Erste Mitglieder sollen nach Wunsch des Netzwerks bereits in diesem Jahr präsentiert werden können. 

Das Gremium soll weitreichende Befugnisse haben und selbst Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg überstimmen können. Die Entscheidungen sollen verbindlich sein, „selbst wenn ich oder irgendjemand sonst bei Facebook damit nicht einverstanden ist“, erklärte Zuckerberg. Einzige Ausnahme soll sein, wenn Facebook mit der Wiederherstellung der Inhalte Gesetze verletzen würde.         

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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