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Kurzmeldung

Amazon liebäugelt mit stationären Geschäften in Deutschland

Veröffentlicht: 06.01.2020 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 09.01.2020
Amazon-Logo auf einer Hauswand

Der Online-Gigant Amazon scheint mit dem Gedanken zu spielen, sich in Deutschland nicht mehr nur dem Online-Parkett zu widmen, sondern auch stationäre Filialen zu eröffnen. Dies lassen zumindest Aussagen von Amazons Deutschland-Chef Ralf Kleber vermuten. Gegenüber der Welt am Sonntag sagte der Manager: „Fakt ist: Wir wissen, dass Kunden offline einkaufen und dass sie Vielfalt mögen.“ Weitere Details oder gar konkretere Pläne und Zeitpunkte für eine potenzielle Eröffnung hiesiger Geschäfte blieben offen.

Für Amazon sind Filialen kein Neuland

Grundsätzlich ist zwar die Online-Welt für Amazon das heimische Terrain, dennoch hat der Konzern in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Erfahrungen mit eigenen Filialen sammeln können: In den USA hat Amazon bereits eigene Buchläden und auch sogenannte 4-Star-Läden eröffnet, in denen ausschließlich Produkte angeboten werden, die über den Marktplatz Top-Bewertungen aufweisen. Hinzu kommen etliche Filialen der übernommenen Supermarktkette Whole Foods und die kassenlosen Supermärkte Amazon Go.

In Deutschland sind die stationären Erfahrungen allerdings an einer Hand abzulesen: In der Weihnachtszeit 2018 hatte Amazon beispielsweise in Berlin einen weihnachtlichen Pop-up-Store eröffnet, in dem sich Besucher inspirieren lassen konnten. Zudem öffnete im Herbst 2018 – ebenfalls in Berlin – ein Pop-up-Store die Pforten, der die damals neue Prime-Original-Serie „Deutschland86“ promoten sollte.

Keine Zusammenarbeit mit Verdi

Ob und wie schnell mögliche Amazon-Filialen in Deutschland kommen, ist also nach wie vor ungewiss. Dennoch machte Ralf Kleber im Interview mit der Welt am Sonntag eines ganz deutlich: Eine Zusammenarbeit mit Verdi strebe das Unternehmen weiterhin nicht an. „Man sollte sich von der Vorstellung lösen, dass man nur ein sozial gerechter Arbeitgeber sein könne, wenn man einer bestimmten Vereinigung angehört“, kommentierte Kleber. „Wir bieten gute Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten, und wir zahlen ordentliche Gehälter.“

Über die Autorin

Tina Plewinski Expertin für: Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie Tina Plewinski

Kommentare  

#1 Thomas 2020-01-08 12:24
Na, das wird lustig!

Service Mitarbeiter die kein Deutsch sprechen, Geschäfte die sich nicht an das Deutsche Recht halten, Rechnungen die nicht stimmen, die Geschäfte drum herum werden unter druck gesetzt nicht billiger als AMAZON zu verkaufen, die Geschäfte werden mit den Waren gefüllt die andere an AMAZON FBA senden wissen aber nichts davon das Ihre Ware so benutzt wird und keiner traut sich dann dagegen vorzugehen.

Jeder der bei AMAZON, leider, verkaufen muss schaufelt sich sein eigenes Grab!

JA, das wird lustig!
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