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Coronakrise

Amazon will wieder normal liefern und bereitet Prime Day vor

Veröffentlicht: 20.05.2020 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 20.05.2020
Amazon Paket

Amazon kommt wieder klar. Durch den Bestellansturm in der Coronakrise und die ausgelastete Logistik hatte der E-Commerce-Riese unter anderem bestimmte Produkte aus dem Lebensmittel-, Medizin- und Hygienebereich bevorzugt behandelt. Jetzt soll wieder das normale Tagesgeschäft einkehren. „Im Zuge der Stabilisierung der Lage in Deutschland haben wir die vorübergehende Priorisierung der Lieferung einzelner Produkte nach und nach aufgehoben und kehren zu den schnellen Lieferversprechen zurück, die Sie von Amazon kennen“, heißt es auf dem deutschen Amazon-Blog.  

Keine Corona-Priorisierung mehr für bestimmte Produkte

Für Online-Händler und -Kunden auf Amazon dürfte es in Krisenzeiten ein kleiner Schritt zurück zur Normalität sein. Viele Besteller klagten über ungewohnt lange Wartezeiten bei vielen Artikeln, wie Amazon Watchblog berichtete. Vor allem Händler, die Amazons Fulfillment-Dienst FBA nutzen, hatten unter den Beschränkungen zu leiden. Amazon scheint die Abläufe jetzt aber optimiert zu haben. Dafür wurden weltweit auch rund 175.000 neue Mitarbeiter gesucht, in Deutschland allerdings gerade mal 350.

Amazon-Händler sollten Prime Day vorbereiten

Hoffnungsschimmer auch in Sachen Prime Day: Im Seller Central weist Amazon jetzt seine Händler darauf hin, ihre Angebote und Gutscheine zu übermitteln. Das genaue Datum steht noch nicht fest, wegen des befürchteten Ansturms und der Auslastung in der Coronakrise könnte der Prime Day aber auch auf den späten Sommer verschoben werden. Händler sollten ihre Blitzangebote, Spotlight-Angebote und Prime-Coupons aber bereits jetzt angeben.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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