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Vorbereitung auf 4.Quartal

Amazon passt Lager-Kennzahlen für Weihnachtsgeschäft an

Veröffentlicht: 31.07.2020 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 31.07.2020
Amazon Lager

Das vierte Quartal im E-Commerce-Geschäftsjahr wartet mit den verkaufsstarken Tagen rund um Cyber Week und Co. sowie dem Weihnachtsgeschäft auf. Daher passt Amazon in Deutschland seine Lagerkapazitäten für Online-Händler, die Fulfillment by Amazon (FBA) nutzen, an. Der Marktplatz ändert sowohl den Schwellenwert für den Lagerbestandsindex (LBI) als auch die Lagerbestandsmenge für Produkte, außerdem werden befristet gebührenfreie Remissionen angeboten, wie das Unternehmen im SellerCentral mitteilt.

Neuer Schwellenwert für den Lagerbestandsindex

Amazon erhöht ab 16. August 2020 den Mindestschwellenwert für den Lagerbestandsindex (LBI) von 400 auf 500. FBA-Händler, deren Wert unter 500 liegt, unterliegen ab dem 1. September 2020 bis zum Ende des Jahres Beschränkungen. Allerdings weist Amazon darauf hin, dass „die Mehrheit der Verkaufspartner“ nicht davon betroffen sein werde. Die meisten Verkaufspartner mit einem Lagerbestandsindex unter 500 würden sogar mehr Lagerplatz zur Verfügung haben als letztes Jahr, heißt es.

Neue Lagerbestandsmenge und Remissions-Aktion

Amazon passt auch die Lagerbestandsmengen auf ASIN-Ebene für Produkte mit Versand durch Amazon an. Für die meisten Produkte werde ausreichend Platz für Verkäufe von mehr als drei Monaten zur Verfügung gestellt. Außerdem bietet Amazon seit dem 24. Juli eine Aktion, um Lagergebühren für nicht verkaufte Produkte zu vermeiden: Händler können für einen begrenzten ungenannten Zeitraum alle Remissionen gebührenfrei durchführen.

Durch die Folgen der Coronapandemie fängt Amazon in diesem Jahr besonders früh mit den Vorbereitungen für das letzte Quartal an. Auch in den USA gab es neue FBA-Vorgaben, wie der Amazon Watchblog berichtet. In Europa will Amazon seine Logistik ausbauen und noch in diesem Jahr elf weitere Logistikzentren eröffnen.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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