Amalytix-Analyse

Amazons Eigenmarke Basics: Mehr Relevanz in Deutschland, Stagnation in USA

Veröffentlicht: 05.05.2021 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 05.05.2021
Amazon Basics Batterien

Amazon startet immer mehr eigene Marken. Unter dem Namen Basics hat sich der Online-Riese bereits die Vorherrschaft auf seinem Marktplatz im Bereich Batterien gesichert. Noch ist der Gesamtumsatz relativ unbedeutend, das Thema könnte aber für Marktplatz-Händler mittelfristig zum Problem werden, wie Amazon Watchblog berichtet. 

Amazon-Experte Trutz Fries hat jetzt im Amalytix-Blog die verschiedenen Eigenmarken und Ansätze genauer analysiert und einige interessante Trends entdeckt. Unter der bekanntesten Marke Amazon Basics finden sich nicht nur Batterien, sondern unter anderem Artikel aus den Bereichen Computer-Zubehör, Tierbedarf, Aufbewahrung, Fitness, Büromöbel und noch viel mehr. Daneben bietet Amazon unter anderem eigene Möbel (Alkove, Movian, Iris Ohyama), Sportkleidung (AURIQUE) und Lebensmittel (Happy Belly). Auffällig dabei: Das Unternehmen nimmt die Schreibweise seiner Eigenmarken auf seinem Marktplatz teils selbst nicht so genau.

Amazon Basics in Deutschland im Aufwärtstrend

Und vor allem die Basics-Eigenmarke ist erfolgreich: In einer Analyse der Sichtbarkeit auf dem deutschen Marktplatz taucht Amazons Eigenmarke auf Platz 15 auf, an der Spitze liegen Samsung, Apple und Lego. Das dürfte vor allem an der Breite des Basics-Sortiments liegen. So befinde sich Amazon Basics in jüngster Zeit in einem „leichtem Aufwärtstrend“, auch die anderen Amazon-Marken gewinnen in Sachen Sichtbarkeit auf amazon.de „langsam an Relevanz“, heißt es.

USA: Sättigung von Amazons Eigenmarke Basics?

In den USA ergibt sich für amazon.com ein etwas anderes Bild: Dort ist der Trend bei der Suchbegriffsanalyse für Amazon Basics eher rückläufig. „Gerade bei Amazon Basics ist das erstaunlich, breitet sich diese Marke doch kategorieübergreifend aus, das heißt hier würde man eigentlich einen Anstieg erwarten“, merkt Fries an. Das mögliche Fazit: „Entweder sind die Marken schon auf den gewünschten Suchbegriffen gut platziert und eine Verbesserung ist nicht mehr möglich oder die Marken schaffen es nicht, weitere Produkte in den Top 3 je Suchbegriff zu platzieren.“ Insgesamt steht Amazon Basics jedoch auch auf dem US-Marktplatz gut da, bezogen auf die Häufigkeit einer Marke in den jeweiligen Top-3-Produkten je Suchbegriff: Dort liegt Amazon Basics nämlich an der Spitze vor Apple und Nike.

Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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