„Live by Ebay“

Ebay startet Live-Auktionen mit Video

Veröffentlicht: 14.03.2022 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 14.03.2022
Live-Auktionen: Ebay verstärkt Engagement rund um Versteigerungen

Live-Shopping gilt bei einigen Experten (wieder) als Trend und ist vor allem in Asien erfolgreich. Jetzt will auch Ebay stärker auf Live-Shopping setzen und hat bei seiner Investorenkonferenz das entsprechende Programm „Live by Ebay“, angekündigt, wie Caschys Blog berichtet.

Kunden sollen auf der Event-basierten Shopping-Plattform in Echtzeit Auktionen verfolgen und mitbieten können. In einem Video-Livestream können sie außerdem zusätzliche Informationen über die Artikel, Künstler*innen oder Verkäufer*innen erhalten. Im Fokus stehen dabei die Kategorien Kunst, Antiquitäten, Fashion & Lifestyle und Vintage-Möbel. 

So läuft Shopping Live by Ebay

Und so funktioniert „Live by Ebay“: Kunden brauchen ein Ebay-Konto. In einer Art Event-Kalender auf der Plattform können sie die Anfangszeiten der anstehenden Auktionen sehen und dann von dem festgelegten Startpreis der Artikel in den vorgegebenen Schritten mitbieten. Jede Auktion läuft mindestens anderthalb Minuten. Haben sie zum Ende des vorgesehenen Countdowns das höchste Gebot, erhalten sie den Zuschlag – ansonsten geht die Auktion weiter. Die neue Plattform ist noch nicht völlig in Ebay integriert, zum endgültigen Kauf und Bezahlen werden die Gewinner der Auktion daher zu Ebay geleitet. Wann genau die neue Live-Shopping-Plattform startet, ist noch unklar.

Der ewige Konkurrent Amazon testet Live-Shopping in eigenen Kanälen seit mehreren Jahren – noch mit überschaubarem Erfolg, wie ein Experte analysierte.

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Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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