Der frühe Vogel

Allegro will die deutschen Marktplätze aufmischen

Veröffentlicht: 10.05.2022 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 10.05.2022
Allegro One Box

Der polnische Online-Marktplatz Allegro bereitet seine Expansion nach Europa vor. Das Unternehmen bietet seine Waren deshalb nun auch in englischer Sprache an und erlaubt Zahlungen in Euro, berichtet Golem. Für Allegro sei die internationale Expansion „eine der wichtigsten Prioritäten“, bekräftigte Konzernchef Francois Nuyts. Der Anbieter wolle zur führenden E-Commerce-Plattform in Mittel- und Osteuropa werden.

Das beinhalte auch eine Expansion nach Deutschland. Um sich im europäischen Wettbewerb gegen große US-Anbieter wie Amazon und Ebay durchzusetzen, will Allegro mit „konkurrenzlos günstigen Preisen“ punkten, wie es von Unternehmensseite heißt. 

Allegro wurde 1999 gegründet. Das Unternehmen zählt nach eigenen Angaben 22 Millionen monatliche Besucher in Polen und führt ein Sortiment von rund 60 Millionen neuen oder gebrauchten Artikeln. In Polen zählt Allegro zu den größten E-Commerce-Anbietern – Ebay ist in dem Land vergleichsweise klein, Amazon erst seit einem Jahr dort vertreten. 

BKA warnt vor „hoher Bedrohungslage“

Das Bundeskriminalamt hat im vergangenen Jahr einen erneuten Anstieg der Cyberkriminalität in Deutschland verzeichnet. In seinem Lagebericht macht die Behörde unter anderem die Corona-Pandemie verantwortlich, berichtet Golem. Insgesamt habe das BKA 146.363 Cyberstraftaten erfasst, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 12,2 Prozent entspricht. 

Das Schadenspotenzial von Cyberkriminalität ist dabei enorm: Im vergangenen Jahr haben sich die Schäden dem Bericht zufolge auf 223,5 Milliarden Euro belaufen. Neben finanziellen Schäden bedrohen vor allem Ransomware-Angriffe auf Firmen, aber auch auf kritische Infrastrukturen, die öffentliche Verwaltung und Lieferketten „die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens im In- und Ausland“.

Elon Musk will Twitter-Nutzerzahlen verdreifachen

Sobald der Twitter-Deal durch ist, hat Elon Musk große Pläne für das Netzwerk: Wie t3n berichtet, will der Tesla-Chef die tägliche Nutzerbasis in nur drei Jahren nahezu verdreifachen – von 229 Millionen auf 600 Millionen. Bis 2028 sollen seinen Plänen zufolge 931 Millionen Menschen Twitter nutzen.

Zudem wolle Musk auch den Umsatz kräftig anschieben: Dieser soll von 2021 bis 2028 um das Fünffache steigen. Musk rechne demnach mit einem Jahreserlös von 26,5 Milliarden Dollar. Dabei sollen nicht mehr 90, sondern nur noch 45 Prozent der Einnahmen über Werbung generiert werden. Den Rest will Musk über Abogebühren und Zusatzdienste erreichen.

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Über den Autor

Michael Pohlgeers
Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in unseren Multimedia-Formaten, dem OHN Podcast und unseren YouTube-Videos.

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