Kooperation mit Ece

Otto macht Lieferung aus stationären Geschäften möglich

Veröffentlicht: 31.08.2022 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 31.08.2022
Hauptsitz der Otto Group

Die enge Verknüpfung von Online-Handel und stationären Geschäften trägt großes Potenzial in sich und kann Händlern und Kunden gleichermaßen Vorteile bieten. Das wissen auch das Traditionshaus Otto und der Einkaufszentren-Betreiber Ece, die im Rahmen ihres Joint Ventures Stocksquare einen neuen Service anbieten: „Ship from Store“ nennt sich das Ganze, das darauf ausgerichtet ist, lokalen Produkte inklusive Warenverfügbarkeitsanzeige online anzubieten und dann bei einer Bestellung direkt aus den Filialen zu versenden.

„Durch die Zusammenarbeit mit Stocksquare machen Händler ihre Produkte auf einen Schlag Millionen neuer Kund*innen zugänglich und steigern ihr Umsatzpotenzial damit beträchtlich. Allein auf otto.de haben wir 11,5 Millionen Kund*innen“, führt Alexander Will aus, der sich bei Otto als Bereichsleiter Innovation verantwortlich zeigt und zugleich Co-Geschäftsführer bei Stocksquare ist.

Anbindung geht über Ottos Marktplatz hinaus

Das Potenzial für Händlerinnen und Händler mit stationärem Angebot wird überdies dadurch vergrößert, dass Stocksquare seine Partner nicht nur an den Marktplatz von Otto, sondern noch an andere Plattformen anbindet – konkret findet die weiterführende Verknüpfung mit den Modeportalen AboutYou und Limango statt, beides Firmen, die zur Otto Group gehören.

 

Als einer der ersten teilnehmenden Händler wird der Dresdner Premium-Mode-Händler Egoist präsentiert. Dieser könne nach Angaben von Otto durch die Marktplatzanbindung mit Stocksquare „teilweise sechsstellige zusätzliche Umsätze pro Woche“ verzeichnen. Ein weiterer Partner sei die PTH Group, unter deren Dach sich namhafte Marken wie Tommy Hilfiger und Calvin Klein, Esprit, Levi’s oder auch Marc O’Polo finden. So seien zum Start des Projekts die stationären Geschäfte von Esprit an Otto angebunden worden, wobei künftig auch die Filialen weiterer Labels folgen sollen.

Firmen soll eine unkomplizierte Anbindung ermöglicht werden

Stocksquare biete nach Angaben von Co-Geschäftsführer Sebastian Baumann „eine schlüsselfertige Technologie, die die Händler auf Knopfdruck mit Millionen neuer Kund*innen verbindet und eine einfache Auftragsbearbeitung ermöglicht“. 

In diesem Rahmen erhalten Unternehmen Services rund um die Bestell-Abwicklung, die Bereitstellung von Produktdaten oder auch Schnittstellen zu unterschiedlichen Warenwirtschaftssystemen. Nachdem die Händlerinnen und Händler Verkaufsdaten wie EANs, Bestände und Preise ihrer Sortimente ins System eingegeben haben, sind sie demnach „sofort verkaufsfertig“.

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Über die Autorin

Tina Plewinski
Tina Plewinski Expertin für: Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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