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Gastartikel

Warum (Produkt-)Bilder im Online-Handel so immens wichtig sind.

Veröffentlicht: 15.04.2019 | Autor: Gastautor | Letzte Aktualisierung: 15.04.2019
Foto-Shooting für ein Produktbild

Produkte lassen sich im Internet nicht anfassen, fühlen, oder aus- bzw. anprobieren. Daher gibt es Produktbilder, die dafür sorgen müssen, dass der Kunde das bestmögliche Gefühl für ein Produkt bekommt. Produktbilder sind unabdingbar, doch viele Online-Händler haben noch aufholbedarf. Was man tun kann, um Produktbilder richtig einzusetzen, erklären die Experten von doopic.

Bilder erzeugen Emotionen und sind viel eindringlicher, als Texte

Schon vor 30.000 Jahren setzten die damaligen Erdbewohner auf Bilder. Diese finden sich z.B. in alten Höhlenmalereien. Hierbei wurden Jagdszenen auf dem steinigen Untergrund präzise festgehalten und tausende Jahre später konnten Forscher genau und sofort verstehen, was da beschrieben wurde.

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Warum ist das so? Bilder lassen wenig Raum zur Interpretation und vermitteln in Bruchteilen einer Sekunde sofort den Inhalt der Aussage. Sie lassen sich im Gehirn viel energieärmer und mit weniger Aufwand verarbeiten, als Texte. So gestaltet es sich auch mit Produktbildern. Der potenzielle Kunde kommt auf die Seite und entscheidet in wenigen Momenten, ob ihm das Produkt zusagt, oder nicht.

Übertragen auf Verkaufskanäle im Internet sollte man Produktbilder also bestmöglich nutzen und als Händler definitiv auf freigestellte Bilder vertrauen, denn diese holen den Kunden am besten ab und erfüllen viele Aspekte die es braucht, um ein Produkt erfolgreich zu verkaufen.

Was überhaupt versteht man unter „freistellen“, sprich freigestellten Bildern?

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Freistellen bedeutet, einzelne Elemente, bzw. Motive eines Bildes von den anderen zu trennen. Bei Produktbildern bedeutet dies etwa, den Hintergrund vom eigentlichen Motiv zu separieren und somit ein neutral wirkendes Bild mit weißem oder transparentem Hintergrund zu erzeugen.

Was bewirken Freisteller und warum sind diese so wichtig?  

Durch den neutralen, weißen oder transparenten Hintergrund wird jeglicher Fokus auf das Wesentliche gelenkt: Das Produkt. 

Ein neutraler Hintergrund wirkt ruhig und lenkt den Kunden nicht ab. Zudem hilft es dem potentiellen Käufer dabei, einen objektiven Blick auf das Produkt zu erlangen. Unruhige Hintergründe bürgen das Risiko, dass der Besucher der Website sich unbewusst auf andere Aspekte des Bildes konzentriert und das Interesse am Produkt verliert. Da reicht schon ein kurzer Augenblick und das möchte man als Händler nicht riskieren. So setzen z.B. Marktplätze wie Amazon bei den Anzeigebildern immer auf freigestellte Bilder mit weißem Hintergrund. Nichts soll dem Zufall, oder der Ablenkung, überlassen werden.

Ein einheitlicher Look ist grundsätzlich jedem zu empfehlen der einen professionellen Online-Shop betreibt, oder als Händler Produkte auf den exemplarisch genannten Marktplätzen vertreibt. Gute, optimierte Produktbilder können zu einem Verkaufszuwachs von 58% führen.

Veredelungsformen und div. Ansichten

Möchte man den eigenen Produkten noch mehr Wirkung verleihen, bietet es sich an, diesen durch den Einsatz von Schattierungen und Spiegelungen mehr Tiefe, Glanz und Charakter zu verleihen. Leichte Veredelungen lenken nicht ab und geben den Produkten das gewisse Etwas. Man sollte ebenfalls darauf achten, dem Kunden genügend Ansichten zu präsentieren, denn nur so lernt dieser das Produkt bewusst und unterbewusst bestmöglich kennen.

Fazit

Die visuelle Produktpräsentation ist ein herausragend großes Kriterium, wenn es um den Verkauf von Produkten über das Internet geht. Zunächst lernt der Seitenbesucher das Produkt bestmöglich kennen und fasst dadurch Vertrauen. Durch neutrale Hintergründe wird der Fokus nur auf das Produkt gelenkt.

Wichtig sind auf jeden Fall neutrale Bilder und diese sollten aus mehreren Perspektiven gezeigt werden. Die korrekten Farblichkeiten der Produkte spielen ebenfalls eine große Rolle. Reklamationen und Retouren werden so reduziert und obendrein sieht der gesamte Auftritt professioneller aus.

(Produkt-)Bilder sind das A und O im Onlineverkauf, denn es ist das wichtigste Verkaufsargument. Daher sollte man das Thema mit größtem Eifer und Sorgfalt behandeln.

Über den Autor:

Vernen Liebermann ist Mitbegründer von Doopic.com.

Doopic wurde 2014 gegründet und bietet eine pfiffige Lösung zur Bearbeitung von Produktbildern an. Händler und Shops laden ihre Bilder hoch und Doopic kümmert sich mit seinen knapp 1000 Grafikern um die Bildbearbeitung. Mittlerweile betreut Doopic europaweit 5000 Kunden bei den grafischen Fleißarbeiten und im 3D Bereich. So werden bis zu 10.000 Bilder täglich ver- und bearbeitet. Darüber hinaus hält Vernen Liebermann Webinare und Workshops zum Thema.

Im kostenlosen Webinar „Mit (Produkt-)Bildern Geschichten erzählen und Vertrauen erzeugen“ am 17. April 2019 geht Vernen Liebermann noch detaillierter auf dieses Thema ein.

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