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Gastartikel

Lieber schneller als perfekt – Der Einstieg in den E-Commerce muss sofort erfolgen!

Veröffentlicht: 24.05.2019 | Autor: Gastautor | Letzte Aktualisierung: 23.05.2019
Mann auf einem raketengetriebenen Auto

Unternehmen grübeln viel über die Digitalisierung, sie fürchten abgehängt zu werden, aber auch Fehler zu machen und an falscher Stelle zu investieren … Das daraus resultierende Zögern macht sich in vielen Bereichen nicht negativ bemerkbar, so lange die Themen überhaupt angegangen werden: Ob ein Unternehmen eine softwaregestützte Routenplanung oder eine digitale Backoffice-Lösung heute oder erst in einem halben Jahr einführt, das macht eben kaum einen Unterschied, da hier nur langfristig mit positiven Effekten zu rechnen ist. Ganz anders sieht es aber bei der Digitalisierung im Vertrieb aus. Ohne zu übertreiben: Hier kann ein Zögern mittlerweile das Aus bedeuten. Vielleicht nicht morgen, aber sicher auch nicht erst 2030.

Zögern ist tödlich

Die Gründe sind vielfältig. Zum einen geht es beim Vertrieb um einen unternehmenskritischen Kernprozess. Ohne Absatz kein Umsatz und kein Gewinn. Gleichzeitig stehen bekannte und unbekannte Wettbewerber Schlange, um einem die eigene Marktposition streitig zu machen. Unbekannte Wettbewerber sind in der Regel neue Onlineplayer, die einen Teil des eigenen Sortiments zu attraktiveren Preisen und ohne hohe Vertriebskosten in den Markt bringen. Diese treffen auch im B2B zunehmend auf Kunden, die smarten, effizienten Bestellprozessen den Vorzug vor einem gemütlichen Verkaufsgespräch geben. Das heißt nicht, dass im B2B der persönliche Kontakt ausgedient hätte. Wenn Kunden aber noch zum Telefon greifen müssen, um bei Office-Produkten eine Transaktion anzustoßen, läuft irgendetwas schief. Wer sich daher nicht für neue Zielgruppen öffnet und sich gegen den Wettbewerb mit eigenen kosteneffizienten und zukunftsfähigen Vertriebslösungen positioniert, wird von der Realität überrollt.

E-Commerce ist immer die Basis

Schnelle, transparente und effiziente Bestell- und Bezahltransaktionen sind das Spielfeld des E-Commerce. Im Zentrum einer digitalen Vertriebsstrategie steht daher immer mindestens eine E-Commerce Plattform. Das muss zwar nicht der eigene Onlineshop sein. In vielen Fällen ist der Shop als zentraler Baustein aber einfach sinnvoll: Die Darstellung komplexer Produkte und Leistungen, die Abbildung ergänzender, kundenindividueller Services und Preise, das Thema Leadgenerierung aber auch die Ausleitung von Productstreams auf andere Plattformen lassen sich hier an zentraler Stelle immer noch am besten realisieren.

E-Commerce Projekte sind komplex

Die vielfältigen Aufgaben sind aber ein gewichtiger Grund, warum E-Commerce Projekte so komplex sind. Konzeptionell wie auch bei der Integration in Betriebs- und IT-Prozesse gehört der Aufbau einer zentralen Lösung für den digitalen Vertrieb zu den besonderen Herausforderungen – erst recht, wenn perspektivisch immer mehr digitale Absatzkanäle angeschlossen werden sollen. Diese Komplexität zu beherrschen, benötigt Zeit, aber auch entsprechendes Wissen.

Lieber schneller als perfekt

Umso wichtiger ist es, sich als Unternehmen jetzt fit für den E-Commerce zu machen, um möglichst schnell zu starten. Es gilt als erstes, vor allem Wissen, Fähigkeiten und die passende, agile Organisation im Unternehmen aufzubauen. Der Aufbau eigenen Know-hows ist gerade im Mittelstand äußerst wichtig, da es nur so möglich ist, die kostspieligen Leistungen von Agenturen und Implementierungspartnern optimal zu nutzen und zu steuern. Zum Know-how gehören auch die ersten praktischen Erfahrungen mit einem eigenen Shop. Selbst wenn ihm aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu Beginn nur wenig Bedeutung zukommt. Dennoch sind die gemachten Erfahrungen Gold wert. Sie müssen in die Entwicklung einer erfolgsorientierten, zum Unternehmen passenden E-Commerce-Strategie einfließen. Auch wenn dann auf dem Weg dorthin einige Fehler gemacht werden, der größte wäre, sie aus fehlendem Mut nicht zu machen – und dem Wettbewerb das Feld zu überlassen.

Know-how Transfer

Es gibt viele Möglichkeiten, das eigene E-Commerce Know-how weiterzuentwickeln. Einen fundierten Überblick, wie Sie zu Ihrer E-Commerce Strategie kommen, was Sie konkret in Onlineshop-Projekten erwartet, wie Sie Projekte richtig aufziehen, Dienstleister auswählen und ihre Zielgruppe erreichen erhalten Sie im brandneuen Leitfaden für erfolgreichen Onlinehandel, dem „Handbuch Onlineshop“ von Alexander Steireif, das Sie heute gewinnen können:

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Über den Autor

Alexander Steireif ist Gründer und Geschäftsführer der Alexander Steireif GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Nürtingen unterstützt KMUs bei Aufbau und Entwicklung eines nachhaltig erfolgreichen E-Commerce. Erstes Ziel ist es, den Kunden die Mittel an die Hand zu geben, um langfristig eigenständig digital zu handeln. Im Fokus stehen daher der Aufbau von Wissen, praktischer Erfahrung und strategischer Kompetenz in den Kundenunternehmen durch Schulungen und Trainings-on-the-job. Das entsprechende Angebot an Seminaren, Workshops und Coachings wird durch individuelle E-Commerce Beratung sowie Leistungen im Bereich operativer Projektunterstützung ergänzt. Immer unkompliziert und auf Augenhöhe.

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