Kurzmeldung

Überbrückungshilfe und Neustarthilfe werden bis Ende 2021 verlängert

Veröffentlicht: 14.09.2021 | Geschrieben von: Patrick Schwalger | Letzte Aktualisierung: 14.09.2021
Händler am Laptop mit Kaffee und Kalender

Von der Pandemie betroffene Unternehmen können bis mindestens Ende des Jahres die Coronahilfen der Bundesregierung beantragen. Nachdem Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe zuerst nur bis zum 30. September verlängert wurden und zu Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus umbenannt wurden, hat das Bundeswirtschaftsministerium nun angekündigt, dass beide Programme bis mindestens 31. Dezember 2021 laufen werden. 

Antragsbedingungen ändern sich nicht – nur die Restart-Prämie entfällt

Die Bedingungen für die Antragstellung und die Fördermöglichkeiten bleiben weitgehend gleich. Für Unternehmen und Selbstständige ändert sich also fast nichts bei der Antragstellung, den Förderbedingungen, Fördersummen und eventuellen Rückzahlungspflichten. 

Nur die sogenannte Restart-Prämie wird in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus nicht verfügbar sein. Mit dieser Prämie konnten sich Unternehmen bezuschussen lassen, wenn sie Angestellte aus der Kurzarbeit zurückholten oder anderweitig neues Personal einstellten. Die Bundesregierung sieht hier den Zweck der Prämie vollständig erfüllt und lässt sie daher auslaufen. 

Antragsportal wird noch umgestellt

Im Gegensatz dazu bleibt der Eigenkapitalzuschuss in der Überbrückungshilfe III Plus auch bis Ende des Jahres erhalten. Unternehmen, die besonders von der Krise betroffen waren, können sich hierüber Zuschüsse für ihre Eigenkapitalreserve sichern. Auch der Zuschuss für Investitionen in Digitalisierung bleibt verfügbar. 

Das Antragsportal der Bundesregierung wird derzeit überarbeitet, daher sind Anträge für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember noch nicht freigeschaltet. Ebenso fehlt noch eine Antragsfrist. Mit beidem ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Über den Autor

Patrick Schwalger
Patrick Schwalger Experte für: EU- und Bundespolitik

Patrick ist Politik-Experte beim Händlerbund und schreibt regelmäßig als Gastautor auf OHN. Er hat in verschiedenen politischen Kontexten in Brüssel und Köln gearbeitet und kennt die Politik von allen Seiten. Für den Händlerbund bearbeitet er die politischen Entwicklungen, die den Online-Handel bewegen und informiert darüber auf OHN.

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