Hilfsprogramm für Unternehmen

Überbrückungshilfe IV kann ab sofort bis Ende Juni beantragt werden

Veröffentlicht: 04.04.2022 | Geschrieben von: Patrick Schwalger | Letzte Aktualisierung: 04.04.2022
Händler füllt Antrag am Laptop aus

Noch immer spüren manche Unternehmen die finanziellen Auswirkungen im Zuge der Coronapandemie. Darum hatte die Bundesregierung bereits im Februar angekündigt, die Hilfsprogramme für Unternehmen und Solo-Selbstständige für den Zeitraum April bis Ende Juni zu verlängern. Seit 1. April sind alle Anträge für die Überbrückungshilfe IV auf dem Antragsportal der Bundesregierung online. 

Förderbedingungen bleiben unverändert

Die Bedingungen der verlängerten Überbrückungshilfe IV bleiben unverändert zum Förderzeitraum Januar bis März. Unternehmen können Zuschüsse von bis zu 90 Prozent ihrer betrieblichen Fixkosten erhalten, wenn sie einen pandemiebedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent erlitten haben.

Anträge können bis zum 15. Juni gestellt werden und müssen zwingend von einem prüfenden Dritten (Anwalt, Steuerberater, etc.) abgegeben werden. Wer schon Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März erhalten hat, kann mit einem Änderungsantrag auch Hilfen für den zweiten Förderzeitraum von April bis Ende Juni beantragen. Unternehmen, die noch keine Überbrückungshilfe IV erhalten haben, stellen einen Erstantrag. 

Die Anträge für den zweiten Förderzeitraum – ebenfalls April bis Ende Juni – der Neustarthilfe 2022, die sich speziell an Solo-Selbstständige richtet, sollen laut Bundeswirtschaftsministerium im Laufe des Aprils freigeschaltet werden.

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Über den Autor

Patrick Schwalger
Patrick Schwalger Experte für: EU- und Bundespolitik

Patrick ist Politik-Experte beim Händlerbund und schreibt regelmäßig als Gastautor auf OHN. Er hat in verschiedenen politischen Kontexten in Brüssel und Köln gearbeitet und kennt die Politik von allen Seiten. Für den Händlerbund bearbeitet er die politischen Entwicklungen, die den Online-Handel bewegen und informiert darüber auf OHN.

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