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26.05.2015 – Abmahnung wegen Facebook „Like-Button“ | Pilotprojekt 30-Minuten-Lieferung | Verbraucher wollen 3D-Drucker

Veröffentlicht: 26.05.2015 | Autor: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 26.05.2015

Bei der Verwendung von Facebook müssen Unternehmen aufpassen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat erste Unternehmen wegen der Verwendung des Facebook „Like-Buttons“ abgemahnt. Außerdem: Online-Händler Migros möchte ab September in der Schweiz in einem Pilotprojekt binnen 30 Minuten liefern und Verbraucher wollen auf 3D-Drucker setzen.

(Bildquelle News: Marco2811 - fotolia.com)

Verbraucherzentrale mahnt Unternehmen wegen Facebook „Like-Button“ ab

Vor allen in Deutschland ist die Einbindung von Social Plugins (z.B. Facebook-“Like“- oder „Gefällt mir“-Button usw.) wegen der rechtlichen Problematiken nicht unumstritten. Die Einbindung von Social Plugins veranlasst einen (unbemerkten) Datentransfer mit den Servern des Betreibers des jeweiligen sozialen Netzwerks. Besucher einer Webseite müssen daher deutlich darüber informiert werden, dass dabei auch auf den jeweiligen Social-Media-Account bezogene Daten auf anderen Servern anfallen und dort dauerhaft gespeichert werden, was jedoch kaum bis gar nicht möglich ist. Wie Focus online berichtet, hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nun sechs Unternehmen abgemahnt, die den weltweit millionenfach genutzten Button einsetzen. Auch im Sinne der Online-Händler sollte hier schnellstmöglich Klarheit geschaffen werden.

Pilotprojekt 30-Minuten-Lieferung

Bekanntlich ist die schnelle und pünktliche Lieferung im Online-Handel ein wichtiges Thema. Die Schweizerische Bundesbahnen und der Schweizer Online-Händler Migros haben gemeinsam jetzt ein Pilotprojekt für einen besonders schnellen Versand gestartet. Unter dem Namen „Click & Collect“ sollen Kunden von Migros ihre Produkte online bestellen und bereits nach einer halben Stunde am nächsten Bahnhof abholen können. Das Pilotprojekt wird im September erst starten und neun Monate lang andauern.

Zwei Drittel wollen 3D-Drucker nutzen

Eine Umfrage hat sich damit beschäftigt, wie viele Verbraucher eigentlich tatsächlich die 3D-Drucker nutzen möchten. Eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von reichelt elektronik ergab, dass sich 69 Prozent von den Befragten, die noch keinen 3D-Drucker besitzen (98 Prozent), vorstellen können, ein solches Gerät zu nutzen. Zehn Prozent seien entschlossen, sich auf jeden Fall einen 3D-Drucker anzuschaffen, weitere 39 Prozent wollten damit warten, bis es günstigere Geräte gebe.

Kommentare  

#1 adrian 2015-05-26 22:26
alter bald wird wirklich alles abgemahnt hier in good old germany. man muss ja angst haben etwas anzubieten oder gar zu verkaufen ! man hat ja mehr arbeit alles rechtlich rein zu halten als sich ums geschäft zu kümmern. Anstatt es einfach zu halten wird den händlern das leben schwer gemacht. vielleicht muss man ja bald davor warnen das man eine seite betritt die ware zum verkauf anbietet. So als Intro
SIE BETRETTEN EINEN SHOP SIND SIE DAMIT EINVERSTANDEN SIE MÜSSEN BEIM KAUF IHREN NAMEN ANGEBEN

naja muss man durch
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