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23.10.2015 – Verdi vs. Zalando | Fusion bei Online-Dating Plattformen | Marley Spoon schluckt österreichischen Konkurrenten

Veröffentlicht: 23.10.2015 | Autor: Julia Ptock | Letzte Aktualisierung: 22.10.2015

Was heute wichtig ist: Zalando und Verdi treffen sich vor Gericht. Außerdem: Fusion bei Online-Dating Plattformen genehmigt und Marley Spoon schluckt seinen österreichischen Konkurrenten.

Der Newspreview für den 23. Oktober 2015.

© Marco2811 - fotolia.com

Vor Gericht: Verdi vs. Zalando

Verdi kämpft gleich an mehreren Fronten. Doch statt Amazon ist diesmal Zalando in das Blickfeld der Gewerkschaft geraten. Verdi geht nun gerichtlich gegen den Mode-Händler vor. Der Grund: die Umstände der Umwandlung des Unternehmens in eine Societas Europaea (SE). So seien sowohl Mitarbeiter als auch Gewerkschaft nicht in ausreichendem Maße daran beteiligt gewesen. Die Wahl und Besetzung des Gremiums soll gesetzeswidrig erfolgt sein. Laut Manager-Magazin bestreitet Zalando die Vorwürfe: Man habe sich „an alle rechtlichen Vorgaben“ gehalten.

Online-Dating Plattformen dürfen fusionieren

Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die Übernahme von Elitepartner.de und Academicpartner.de (EliteMedianet GmbH) durch einen Investmentfonds der Oakley Capital Limited, London gegeben. In dem Fonds befindet sich bereits die Parship GmbH mit der gleichnamigen Plattform. Präsident des Bundeskartellamtes Andreas Mundt: „Bei der Bewertung der wettbewerblichen Auswirkungen haben wir insbesondere auch die Ergebnisse von Nutzerbefragungen berücksichtigt. Der relevante Markt lässt sich nicht auf die großen Partnervermittlungs-Plattformen beschränken, sondern umfasst auch eine Vielzahl an weiteren Datingplattformen wie zum Beispiel www.friendscout24.de oder zahlreiche spezialisierte Anbieter, die gezielt bestimmte Nutzergruppen adressieren.

Marley Spoon expandiert nach Österreich

Das Berliner Kochzutaten-StartUp Marley Spoon hat sich seinen österreichischen Konkurrenten KochAbo einverleibt. Für wie viel das Unternehmen erworben wurde, ist jedoch nicht bekannt. Es ist jedoch laut Gründerszene bekannt geworden, dass sowohl die VC-Firma Speedinvest als auch Geschäftsführer Michael Ströck zumindest operativ zu 100 Prozent ausgestiegen sind.

 

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