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15.03.2016 – Europäische Kommission mit Banner für Webseiten | Bußgelder mit Paypal bezahlen | WhatsApp soll Hintertür einbauen

Veröffentlicht: 15.03.2016 | Autor: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 15.03.2016 | Gelesen: 3428 mal

Was heute wichtig ist: Seit der ODR-Verordnung am 9. Januar 2016 müssen Online-Händler auf die Streitbelegungsplattform der Europäischen Kommission hinweisen. Jetzt hat die Europäische Kommission Banner dafür bereitgestellt. Außerdem: In Hessen könnte man bald vielleicht Bußgelder mit Paypal bezahlen und WhatsApp soll eine Hintertür eingebaut bekommen.

Der Newspreview für den 11. März 2016.

© Marco2811 - fotolia.com

ODR-Verordnung: Europäische Kommission stellt Banner für Webseiten zur Verfügung

Seit 9. Januar 2016 muss sich auf jeder Webseite, auf der Waren oder Dienstleistungen erworben werden können, ein Hinweis zur Streitbeilegungsplattform der Europäischen Kommission befinden. Um die Umsetzung dieser Informationspflicht zu erleichtern und die Streitbeilegung bekannter zu machen, stellt die Europäische Kommission kostenlose Banner zur Verfügung. Diese sind auch in Deutsch verfügbar und führen über einen simplen Klick direkt zur OS-Plattform. Die html-Codes können sich Interessenten hier direkt kopieren.

Bußgelder mit Paypal bezahlen

Im Rahmen der CeBIT stellt Paypal ein interessantes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bundesland Hessen vor. Das Projekt sieht vor, dass Bürger des Landes ihre Knöllchen künftig mit Paypal direkt online bezahlen sollen. Damit würde das Bundesland Hessen zu den ersten Ländern gehören, welche eine Online-Anhörung mit Bezahlkomponente anbieten. „Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit dem Land Hessen und der ekom21 erfolgreich umgesetzt haben“, sagt Boris Wolter, Projektleiter E-Government bei Paypal. „Mit dem Bezahlen von Bußgeldern im Internet bietet Hessen seinen Bürgern einen komfortablen, schnellen und sicheren Service, der gleichzeitig dazu beiträgt, Verwaltungskosten und -aufwände zu reduzieren.“

WhatsApp soll Hintertür einbauen

Der Nachrichtendienst WhatsApp wird auch für Online-Händler interessanter, spätestens seitdem die Ersten den Dienst für die Kommunikation mit den eigenen Kunden nutzen. Doch damit rückt auch die Sicherheit des Dienstes natürlich in den Fokus. Nun soll einem Bericht zufolge nach Apple auch WhatsApp zu einer Hintertür gedrängt werden, die dann zum Beispiel von Polizeibehörden genutzt werden kann, um an Daten zu kommen. Im Februar war ein Mitarbeiter von Facebook in Brasilien verhaftet worden, weil er den Behörden eine gewünschte WhatsApp-Kommunikation nicht zugänglich machen wollte.

 

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