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Top-Themen: Facebook will Werbekunden mehr Transparenz ermöglichen, Amazon-Eigenmarkenstrategie, Studie zu ausländischen Shop-Besuchern, Vorwürfe gegen Crowdfox

Veröffentlicht: 21.04.2016 | Autor: Martin Gaitzsch | Letzte Aktualisierung: 21.04.2016

In den heutigen News aus der E-Commerce-Branche dreht sich alles um die Eigenmarkenstrategie von Amazon, die Sichtbarkeit von Facebook-Anzeigen sowie um eine Studie, die die Anzahl von ausländischen Besuchern in deutschen Online-Shops zum Thema hat. Außerdem macht der Online-Marktplatz Crowdfox mit mysteriösen Geschäftspraktiken auf sich aufmerksam.

Laptop bei Sonnenuntergang

(Bildquelle Abend-News: Anna Demjanenko via Shutterstock)

 

Facebook möchte mehr Datentransparenz für Werbetreibende bieten

Facebook bietet eine geeignete Alternative zu Werbemöglichkeiten bei Google. Das haben inzwischen viele Händler und Marketer erkannt. Dennoch möchte Facebook weitere Werbekunden locken und hat deshalb neue Partnerschaften geschlossen, um die Datentransparenz weiter zu erhöhen. Unter den neuen Partnern befinden sich nach Angaben von t3n das Marktforschungsunternehmen Nielsen sowie die digtalen Dienstleister Comscore und Integral Ad Sciende, die ebenfalls im Bereich Werbung und Marketing agieren.

Amazon verkauft per Eigenmarkenstrategie 

Als echter Datensammler erweist sich Amazon auf seinem hauseigenen Marketplace. Diese Informationen nutzt der Konzern und verkauft beliebte und gut bewertete Produkte als Eigenmarke weiter. Dabei nutzt Amazon auch das Wissen um den ursprünglichen Preis, setzt diesen herab und entzieht damit den eigentlichen Marken die potenzielle Kundschaft. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel zu diesem Thema.

Studie: Jeder siebte Shop-Besucher kommt aus dem Ausland 

Eine Studie hat ermittelt, dass circa jeder siebte Online-Shop-Besucher aus dem Ausland kommt. Dazu wurde auf Daten von SimilarWeb zurückgegriffen, die Aussagen zu den Top-25-Shops in Deutschland ermöglichen. Die meisten ausländischen Online-Shop-Besucher konnte Musikhaus Thomann anlocken. Amazon belegt nur den vierten Platz im Ranking und das, obwohl sowohl österreichische als auch Schweizer Kunden aufgrund einer nicht vorhandenen eigenen deutschsprachigen Amazon-Präsenz auf Amazon.de zurückgreifen müssen.

Vorwürfe gegen Crowdfox 

In den sozialen Netzwerken wird über den Online-Marktplatz Crowdfox diskutiert. Der Vorwurf lautet: Crowdfox soll Artikel von Händler verkaufen, die gar nicht bei Crowdfox registriert sind. So soll es den Fall gegeben haben, dass bei Crowdfox ein Kindersitz bestellt worden sein soll, als Vertragspartner jedoch Mytoys genannt wurde. Crowdfox soll in diesem Fall einfach unter den Namen des Kunden bei Mytoys bestellt und dessen Lieferanschrift sowie weitere sensible Daten weitergegeben haben. Was unsere Rechtsexpertin Yvonne Bachmann von diesen Fall hält, können Sie hier nachlesen.

 

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