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04.12.2013 – PayPal für Parkgebühren, eBay mit Sonderaktion für Händler und kleine Unternehmen erfolglos mit Social Media

Veröffentlicht: 04.12.2013 | Autor: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 03.12.2013

 

PayPal ist unter die Autofahrer gegangen: Eine Kooperation mit EasyPark, erlaubt es PayPal-Nutzer jetzt auch Parkscheine mobil zu bezahlen. Außerdem im Newspreview: EBay verzichtet im Monat Dezember auf die Gebühr der „Sofort-Kaufen“-Option für Händler und kleine und mittlere Unternehmen nutzen Social Media falsch.

Der Newspreview für den 4. Dezember 2013.

Parkgebühr mit PayPal bezahlen

Die eBay-Tochter PayPal zeigt mal wieder, dass sie offen für neue Märkte ist und geht eine Kooperation mit dem Bezahldienst EasyPark ein. EasyPark sieht sich selbst als weltweit führender Anbieter für mobiles Bezahlen und hat sich auf das mobile Bezahlen von Parkscheinen spezialisiert. Mit der Easy Park App können Autofahrer mithilfe ihres Smartphones Parkzeit und Parkvorgang manuell einstellen und auch gleich bezahlen. Eine Vignette an der Windschutzscheibe des Autos soll anzeigen, dass der Autobesitzer EasyPark-Kunde ist. Durch die Kooperation mit PayPal können Kunden jetzt ihre Parkgebühr über ihr PayPal-Konto abrechnen. PayPal hofft offenbar durch den Deal eine weitere große Klientel an sich binden zu können: „Aus unserer Sicht lag es geradezu auf der Hand, den Bereich Parken miteinzubeziehen“, kommentierte Stanley Wachs, General Manager von PayPal Gesamteuropa.

EBay: Sofort-Kaufen-Option kostenlos

Auch eBay nutzt die Weihnachtszeit um seine Verkäufe anzukurbeln und verlangt nach eigenen Angaben für die sogenannte „Sofort-Kaufen“-Option im Monat Dezember keine Gebühr von privaten Verkäufern. Das hat das Unternehmen gestern mitgeteilt. „Mit dieser Zusatzoption können Sie ihre Verkaufschancen erhöhen“, teilte eBay privaten Verkäufern mit.

Kleine Unternehmen ohne Erfolg bei Social Media

In einer Studie wollen die Universitäten Wien und Liechtenstein herausgefunden haben, dass kleine und mittlere Unternehmen immer stärker auf Social Media setzen, gleichzeitig aber keine messbaren Erfolge erzielen können. Defizite würden nicht nur bei der Auswertung und Kontrolle von Marketing-Maßnahmen bestehen: Viele kleine und mittlere Firmen würden in Bezug auf Social Media noch unsicher agieren und hätten eine latente Angst vor Imageschäden durch Social Media. „Lediglich ein Drittel nimmt eine quantitative Auswertung vor, kontrolliert Klicks, Freundschaftsanfragen oder die Anzahl der Nutzerkommentare“, heißt es in den Studienergebnissen. Für die Studie wurden rund 400 Entscheidungsträger aus dem deutschsprachigen Raum befragt.

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