16.02.2017 – Lidl expandiert in die USA | Verizon drückt Yahoo-Kaufpreis | Bekanntes PayPal-Feature nun kostenlos

Veröffentlicht: 16.02.2017 | Geschrieben von: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 16.02.2017

Der Discounter Lidl hat die Expansion in die USA vorgezogen: Bereits in diesem Sommer sollen die ersten Geschäfte eröffnen. Verizon drückt unterdessen den Kaufpreis für Yahoo und PayPal macht die Funktion „Geld an Familie & Freunde senden“ kostenfrei.

Lidl-Tüten mit Waren

© monticello / Shutterstock, Inc.

100 Filialen geplant: Lidl expandiert in die USA

Der deutsche Discounter Lidl treibt seine Expansion schneller als gedacht voran und wird noch in diesem Sommer die ersten 20 Filialen in den USA eröffnen. Wie Spiegel Online berichtet, sollen innerhalb eines Jahres 100 Filialen entlang der Ostküste entstehen. Damit schaffe Lidl etwa 4.000 neue Arbeitsplätze. Ursprünglich hatte das Unternehmen die Expansion in die USA erst für das Jahr 2018 angekündigt. Seinem großen Erzrivalen läuft Lidl trotzdem zunächst hinterher: Aldi ist bereits seit 1976 in den Staaten aktiv und betreibt dort derzeit 1.600 Läden – und der Ausbau auf fast 2.000 Filialen ist bereits geplant.

Verizon will weniger für Yahoo bezahlen

Ursprünglich wollte der Telekommunikationsanbieter Verizon die Internet-Geschäfte von Yahoo für 4,8 Milliarden US-Dollar übernehmen. Doch nachdem mehrere Angriffe auf das Unternehmen bekanntgeworden waren, bei denen durchaus beachtliche Mengen an Kundendaten gestohlen wurden, will Verizon den Kaufpreis nun drücken. Bloomberg zufolge soll der Kaufpreis um etwa 250 Millionen US-Dollar sinken. Auch nach dem Kauf werden sich Verizon und der Yahoo-Rest, der unter dem Namen Altaba weitergeführt werden soll, gemeinsam mit den rechtlichen Folgen der Datendiebstähle auseinandersetzen müssen.

PayPal: „Geld an Familie & Freunde senden“ zukünftig ohne Gebühren

Der Payment-Anbieter PayPal hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das Feature „Geld an Familie & Freunde senden“ zünftig kostenlos werden kann. Dabei spielt es laut PayPal keine Rolle, ob als Zahlungsquelle Guthaben in Euro, Lastschrift oder die Kreditkarte genutzt wird. Weder für den Sender noch den Empfänger fallen dementsprechend Gebühren an. Dies soll innerhalb des gesamten Europäischen Wirtschaftsraums möglich sein, was neben den Staaten der Europäischen Union auch Island, Liechtenstein und Norwegen umfasst.

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