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05.01.2018 – Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Abmahnungen | Air Berlin versteigert sein Inventar | Chip-Schwachstelle: BSI rät zu schnellen Updates

Veröffentlicht: 05.01.2018 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 05.01.2018 | Gelesen: 2794 mal

Die Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Abmahnungen, Air Berlin bringt sein Inventar unter den Hammer und das BSI rät angesichts der kürzlich bekanntgewordenen Sicherheitslücke in Prozessoren zu schnellen Updates.

Mann mit Abmahnschreiben
© Kzenon – Shutterstock.com

Kinox.to: Verbraucherzentrale warnt vor falschen Abmahnungen

Die Verbraucherzentrale warnt aktuell vor gefälschten Schreiben, in denen die Adressaten dazu aufgefordert werden, insgesamt 891,31 Euro aufgrund der illegalen Nutzung der Streaming-Plattform Kinox.to zu überweisen. Die Briefe stammen angeblich von der Anwaltskanzlei Gromball, die sich jedoch auf ihrer Website davon deutlich distanziert. Als Auftraggeber ist wiederum 20th Century Fox Ltd. eingetragen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale sollen die Schreiben sehr professionell daherkommen, weswegen umso mehr davor gewarnt wird, darauf zu reagieren. In einem Fall hat eine Verbraucherin sogar Anrufe erhalten und wurde auf diesem Wege ebenfalls zur Zahlung aufgefordert. An dieser Stelle gibt die Verbraucherzentrale weitere Tipps, wie man die gefälschten Schreiben erfolgreich erkennen kann.

Online-Auktion: Air-Berlin-Inventar unterm Hammer

Das Inventar der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin wird Mitte Januar online versteigert. So sollen unter anderem Servierwagen, Geschirr aus der Business-Class, Kinderspielzeug, aber auch Waschtischgarnituren und ganze Flugzeugsitze unter den Hammer kommen. Auch die berühmten Schokoherzen werden bei der Auktion versteigert. Das habe dem Handelsblatt zufolge das Hamburger Auktionshaus Dechow verkündet. Ein Sprecher von Air Berlin bestätigte, dass die angebotenen Sachen aus dem Bestand der Fluglinie stammen. Der bei der Auktion erzielte Erlös soll in die Insolvenzmasse fließen.

Sicherheitslücke in Prozessoren: BSI rät dringend zu Updates

Nachdem die schwerwiegende Sicherheitslücke bekanntgeworden ist, die fast alle Prozessoren betrifft, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) allen Bürgern und Firmen, schnellstmöglich die entsprechenden Updates durchzuführen, um die Lücke zu schließen. Wie Reuters berichtet, sei dem BSI kein Fall bekannt, in dem die Lücke ausgenutzt wurde. Der Digitalverband Bitkom schätzt unterdessen, dass deutschen Unternehmen keine größeren Kosten durch die Schwachstellen in den Chips entstehen. „Die Belastung der deutschen Wirtschaft durch die jüngst bekanntgewordenen Sicherheitslücken in Mikroprozessoren dürfte gering ausfallen“, zitiert Reuters Nabil Alsabah von Bitkom.

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