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Top-Themen: Ebay tauscht PayPal mit Adyen | Ebay mit Milliardenverlust, PayPal mit Gewinn | Amazon-Händler erwirtschaften Milliardenumsätze | Kisura: Vorläufige Insolvenz | UPS: Gute Geschäftszahlen

Veröffentlicht: 01.02.2018 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 01.02.2018

Was heute wichtig war: Ebay kooperiert beim Payment nun primär mit Adyen, Marktplatz-Händler erwirtschaften Milliarden über Amazon, Kisura kämpft ums Überleben und die Welle der Geschäftsberichte für 2017 geht auch heute weiter.

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© Anna Demianenko - Shutterstock.com

Ebay: Adyen statt PayPal

Der primäre Payment-Partner von Ebay heißt künftig nicht mehr PayPal, sondern Adyen. Ab etwa 2021 wird das niederländische Unternehmen die Zahlungsabwicklungen für Ebay flächendeckend übernehmen. Die Einführung geschieht schrittweise, beginnend in Nordamerika. PayPal wird aber weiter als Zahlungsoption zur Verfügung stehen. Alle Infos finden Sie hier.

Geschäftszahlen von Ebay und PayPal

Neben dem Partnerwechsel hat Ebay, genau wie PayPal auch, seine Geschäftszahlen für das letzte Quartal 2017 präsentiert. Während Ebay seinen Umsatz um 9,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar steigern konnte, verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von ebenfalls 2,6 Milliarden Dollar. Grund dafür seien hohe Steuerforderungen. Bei PayPal stiegen sowohl Umsatz als auch Gewinn. Allerdings sieht die Prognose für 2018 weniger gut aus als erwartet. Alle Zahlen können Sie an dieser Stelle nachlesen.

Amazon-Händler: 2,1 Milliarden Euro Export-Umsatz

Amazon hat einen seltenen Einblick in die Umsatzzahlen seiner Händler gegeben. So hätten allein deutsche KMU (kleine und mittlere Unternehmen) über den Amazon-Marktplatz im vergangenen Jahr 2,1 Milliarden Euro Umsatz mit Auslandsverkäufen gemacht. 70 Prozent der deutschen Amazon-Händler würden mittlerweile ins Ausland verkaufen. Amazon verdeutlicht den Erfolg an zwei Beispielen.

Kisura meldet vorläufige Insolvenz an

Das Curated-Shopping-StartUp Kisura musste vorläufige Insolvenz anmelden. Grund dafür ist eine kurzfristig geplatzte Finanzierungsrunde. Die Gründerinnen wollen jedoch für eine Lösung kämpfen, die die aktuell 65 Arbeitsplätze sichern und suchen gemeinsam mit dem Berliner Rechtsanwalt Knut Rebholz nach Lösungen. Der Geschäftsbetrieb läuft zunächst weiter.

UPS: 2017 stark, 2018 verhalten

UPS blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Der Gewinn konnte um satte 43 Prozent gesteigert werden, der Umsatz ging ebenfalls nach oben. Analysten hatten allerdings noch mehr erwartet, darum sackte die UPS-Aktie leicht ab. Für 2018 sind die Prognosen der Unternehmensführung eher verhalten, da gestiegene Paketvolumen auch mit steigenden Kosten einhergehen. Der Logistik-Watchblog hat die Details.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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