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22.05.2018 – Adobe übernimmt Magento Commerce | Home24 bestätigt Börsenpläne | H&M vor Börsenrückzug?

Veröffentlicht: 22.05.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 22.05.2018 | Gelesen: 6488 mal

Adobe übernimmt Magento Commerce, Home24 bestätigt Börsenpläne und H&M scheint sich vom Parket zurückziehen zu wollen.

Adobe Logo
© logoboom / Shutterstock.com 

Für 1,68 Milliarden Dollar: Adobe übernimmt Magento Commerce

Die Adobe Experience Cloud wird künftig um den Bereich Commerce erweitert: Dazu hat Adobe Magento Commerce übernommen. Durch die Integration von Commerce in die eigene Cloud soll eine übergreifende Plattform für B2B- und B2C-Kunden in der ganzen Welt geboten werden. Adobe zufolge wird die Übernahme 1,68 Milliarden US-Dollar kosten. „Adobe und Magento teilen eine Vision für die Zukunft der digitalen Erlebnisse, in der Adobes Stärken bei Content und Daten mit Magentos offener Commerce-Innovation verbunden wird“, kommentiert Magento-CEO Mark Lavelle. Lavelle soll künftig die Leitung des Magento-Teams innerhalb des Digital-Geschäfts von Adobe übernehmen. Die zuständigen Behörden müssen der Übernahme noch zustimmen.

Gerüchte bestätigt: Home24 will an die Börse

Home24 hat seine Börsenpläne offiziell bestätigt. Wie Gründerszene berichtet, wollten die Berliner den genauen Zeitpunkt zwar nicht bekanntgeben, doch erfahrungsgemäß vergehen von der offiziellen Ankündigung bis zu einem Börsengang meist nur wenige Wochen. Home24 habe sich bereits in eine Europäische Aktiengesellschaft SE umgewandelt und wolle durch den Verkauf von Aktien brutto 150 bis 200 Millionen Euro einnehmen. Die Höhe des Ausgabepreises ist allerdings noch nicht bekannt. „Der geplante Börsengang wird uns das nötige Kapital zur Verfügung stellen, um unseren Vermarktungsansatz weiter auszubauen und unser […] Wachstum zu beschleunigen“, zitiert die Gründerszene Marc Appelhoff, Co-CEO von Home24.

H&M: Steht ein Rückzug von der Börse bevor?

Könnte H&M sich bald von der Börse zurückziehen? Diese Gerüchte keimen dem Handelsblatt zufolge wieder auf, nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Persson große Anteile des Unternehmens gekauft hat. Im Mai habe Persson bisher 3,5 Milliarden Schwedische Kronen (401 Mio. US-Dollar) für H&M-Aktien ausgegeben. Im gesamten Jahr kaufte er bisher Aktien für 6,4 Milliarden Kronen. Damit halten Persson und seine Familie 44,5 Prozent an dem Modekonzern. Zeitungen mutmaßen nun, dass Persson H&M wieder in Privatbesitz nehmen wolle. Die Wahrscheinlichkeit für eine Familienübernahme sei zwar nicht sehr groß, der „Kaufrausch von Persson legt aber nahe, dass das Szenario wahrscheinlicher ist als noch vor einem Jahr“, erklärte ein H&M-Analyst aus Stockholm.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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