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08.06.2018 – Facebook Marktplatz bekommt Werbung | Digitalisierung: Deutsche Firmen haben Nachholbedarf | Zalando setzt weiter auf stationären Handel

Veröffentlicht: 08.06.2018 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 08.06.2018

Der Freitag startet mit Facebooks Monetarisierungswünschen, einer ernüchternden Digitalisierungs-Studie und Zalandos Plänen hin zu einer Fashion-Plattform.

Facebook Symbol
© Ink Drop / shutterstock.com

Facebook Marktplatz erhält Werbefunktion 

Es scheint, als wolle Facebook mit seinem 2016 gestarteten Marktplatz nun endlich auch Geld verdienen. Wie t3n berichtet, öffnet der US-Konzern die Plattform auch für Werbeanzeigen. Vorerst will man die neue Funktion in den USA, Neuseeland sowie Australien testen. Seit 2017 ist der Marktplatz auch in Deutschland verfügbar, ob auch hierzulande Firmen schon bald Werbung auf dem Portal schalten können, steht allerdings noch nicht fest. Zusätzlich bietet das soziale Netzwerk ab sofort auch das sogenannte  Header-Bidding in Mobile-Apps an. Damit können Werbeflächen in Apps angeboten und gekauft werden.

Digitalisierungs-Studie: Jedes dritte deutsche Unternehmen hat Nachholbedarf

Ernüchterndes Ergebnis bei einer Untersuchung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) in puncto Digitalisierung in Deutschland. Wie bei W&V zu lesen, hat in Deutschland mehr als jedes dritte Unternehmen Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung, nur ein Fünftel gilt als Vorreiter. Für die Studie wurden Manager aus 1900 Firmen in vier Ländern – neben den USA und Deutschland auch in Frankreich und Großbritannien, befragt. Die mangelnde Digitalisierung wirkt sich dabei auch auf die Gewinnung von Marktanteilen aus. Laut der Studie gewannen die Digitalisierungs-Vorreiter sieben Prozent Marktanteil, die Nachzügler verloren hingegen elf Prozent. „Für die Nachzügler und die Unternehmen im Mittelfeld kommt es jetzt darauf an, dass sie in Sachen Digitalisierung das Tempo erhöhen, um im Wettbewerb langfristig zu bestehen“, schlussfolgert BCG-Berater Christoph Gauger. 

Zalando weitet Kooperation mit stationären Händlern aus

Zalando will nicht mehr nur „ein ganz normaler E-Commerce Player“ sein, sondern sich zu seiner Fashion-Plattform entwickeln. Für dieses Ziel baut der Modehändler seine Kooperationen mit dem stationären Handel weiter aus, wie Anna Heil, Manager Logistics Platform Service bei Zalando, jetzt gegenüber Fashion United bestätigt hat. Aktuell arbeite man bereits mit über 170 Filialen zusammen, die Produkte an die Kunden schicken. Im Sommer 2016 hat Zalando die Zusammenarbeit mit den stationären Läden ins Leben gerufen. Künftig sollen auch Partnerschaften mit Stores aus der Schweiz oder Österreich getestet werden, auch eine Ausweitung nach Spanien sei für Zalando interessant. Für den Online-Modehändler ist „die Kooperation mit dem Handel unabdingbar“, so Heil. 

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