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Top-Themen: Hornbachs Digitalisierungspläne | dm kooperiert mit Paola Maria | DocMorris darf Apo-Rot übernehmen | Finanzministerium warnt vor Phishing-Mails

Veröffentlicht: 09.07.2018 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 09.07.2018

In der heutigen Tageszusammenfassung geht es um Hornbach, dm, das Bundeskartellamt und um das Bundesministerium für Finanzen.

Top-Themen
© Anna Demjanenko / Shutterstock.com

Hornbach: Digitalisierung ohne Amazon

Hornbach hat seine künftigen Digitalisierungspläne konkretisiert. „Wenn wir die Verknüpfung aus Technik und Märkten hinbekommen, können wir ein echter Konkurrent für Amazon werden“, erklärte Hornbach-Chef Albrecht Hornbach in einem Interview. Die Baumarktkette wolle nach reichlicher Überlegung darauf verzichten, mit Amazon zusammenzuarbeiten, sondern sich vielmehr auf den Ausbau der Online- und Offline-Geschäfte konzentrieren. Die Optimierung der Multichannel-Strategie umfasst ein optimiertes Einkaufserlebnis der Kunden in den Hornbach-Märkten wie beispielsweise kostenloses WLAN sowie das Aufstellen von Online-Terminals.

Drogeriekette dm: Eigenmarken- & Influencer-Ausbau

Die Drogeriekette dm hat eine neue Eigenmarke veröffentlicht, die sich „Lvly“ nennt und Gesichts-Produkte umfasst. Verantwortlich für die Vermarktung von Lvly ist die YouTuberin Paola Maria, die mittlerweile 1,8 Millionen Abonnenten bei der Streaming-Plattform und 3,6 Millionen bei Instagram ihr Eigen nennt. Was Paola Maria zum Start der Lvly-Produkte zu sagen und welche Eigenmarken dm zusätzlich kürzlich ins Programm aufgenommen hat, kann an dieser Stelle nachgelesen werden.

Bundeskartellamt: DocMorris darf Apo-Rot übernehmen

Das Bundeskartellamt hat entschieden, dass die Versandapotheke DocMorris ihren Konkurrenten Apo-Rot übernehmen darf. „Das Zusammenschlussvorhaben ist wettbewerblich unbedenklich“, findet der Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt. Auch nach dem Zusammenschluss beider Anbieter würde laut Mundt der Marktanteil „bundesweit bei unter 1 Prozent an dem Umsatzvolumen der rezeptpflichtigen Medikamente und unter 5 Prozent bei den nicht rezeptpflichtigen Medikamenten“ liegen. Nähere Details zur bevorstehen Übernahme wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Bundesfinanzministerium: Warnung vor betrügerischen Mails

Das Bundesministerium für Finanzen warnt aktuell vor Phishing-Mails, die im Namen der Behörde verschickt werden. Konkret lautet der alarmierende Hinweis wie folgt: „Derzeit versenden Betrüger im Namen des Bundesministeriums der Finanzen E-Mails, in denen den Empfängern eine Steuererstattung versprochen wird. Dazu soll der Empfänger einem Link in der E-Mail folgen und auf der sich öffnenden Webseite Kontoinformationen aktualisieren.“ Wie immer bei derartigen betrügerischen E-Mails gilt: nichts anklicken und nichts ausfüllen. Was Betroffene unternehmen sollten, die bereits sensible Daten weitergegeben haben, kann in diesem Beitrag nachgelesen werden.

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