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17.07.2018 – Polizei schnappt mutmaßlichen Online-Betrüger | Getnow.de weitet Liefergebiet aus | PayPal investiert in PPRO

Veröffentlicht: 17.07.2018 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 17.07.2018

Die Polizei hat einen Mann gefasst, der Online-Händler um 90.000 Euro betrogen haben soll, Getnow.de erweitert sein Liefergebiet und PayPal führt eine Investitionsrunde von PPRO an.

Polizist in Deutschland
© Heiko Barth – Shutterstock.com

90.000 Euro Schaden: Polizei fasst mutmaßlichen Online-Betrüger

Die Polizei hat einen 29-jährigen Mann aus Schwarzenbruck festgenommen, der mit gehackten Kundenkonten und anonymen E-Mail-Adressen Waren im Wert von 90.000 Euro bei verschiedenen Händlern bestellt haben soll. Wie CRN.de berichtet, soll der mutmaßliche Täter Ende 2016 in mindestens 220 Fällen betrügerisch Waren bei Online-Händlern bestellt haben. Die bestellten Waren habe er an Packstationen oder Briefkästen leer stehender Häuser liefern lassen. Die Polizei hatte die Wohnung des Mannes, der früher bei einem Paketzentrum angestellt war, wegen des Verdachts auf Diebstahl durchsucht und dabei Belege für Online-Bestellungen mit fremden Personalien entdeckt.

Online-Supermarkt Getnow.de erweitert Liefergebiet

Der Online-Supermarkt Getnow.de hat angekündigt, sein Liefergebiet zu erweitern. Dadurch können Kunden aus weiteren Bezirken und Orten in und um Berlin beziehungsweise München verderbliche Lebensmittel online bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Zu den neuen Gebieten zählen aus Sicht der Hauptstadt beispielsweise Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Königs Wusterhausen und der Großraum Potsdam – in München kommen wiederum Erding, Haar, Poing, Putzbrunn, Gilching sowie Unterschleißheim hinzu. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir entgegen dem aktuellen Markttrend in Deutschland so schnell weiter wachsen können“, kommentiert Rolf-Hendrik Arens, General Manager bei Getnow.de, die Expansion.

Cross-Border-Zahlungen: PayPal investiert in PPRO

Das britische Payment-StartUp PPRO hat eine Investitionsrunde in Höhe von 50 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Finanzierungsrunde wurde von PayPal angeführt, wie TechCrunch berichtet. PayPal investiert in jüngster Zeit verstärkt in andere Unternehmen und hatte zuletzt iZettle für 2,2 Milliarden Dollar übernommen. PPRO hat sich auf den grenzüberschreitenden E-Commerce fokussiert: Händler sollen mit dem Anbieter ihren Kunden in anderen Ländern die Zahlungsarten bieten können, die in dem jeweiligen Land am beliebtesten sind. PPRO deckt bis dato rund 140 Payment-Optionen ab. Das Unternehmen wolle in noch mehr Länder expandieren und auch die Auswahl an Payment-Optionen vergrößern.

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