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19.07.2018 – Galeria Kaufhof: Verluste steigen stark | Book A Tiger: Mitgründer geht | Walmart soll an eigenem Streaming-Dienst arbeiten

Veröffentlicht: 19.07.2018 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 19.07.2018

Die Verluste von Galeria Kaufhof sollen enorm gestiegen sein, Book A Tiger verliert einen seiner Gründer und Walmart soll einen eigenen Streaming-Dienst planen. 

Galeria Kaufhof Logo
© 360b / Shutterstock.com

Verluste von Galeria Kaufhof steigen deutlich

Das Traditionshaus Galeria Kaufhof kommt auf keinen grünen Zweig. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, sei der Umsatz des Kaufhauses zwischen Februar und April deutlich gesunken. Zeitgleich lag der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie Sonderfaktoren Ende April bei knapp 30 Millionen Euro – und damit knapp 40 Prozent höher als im Vorjahr. Die WirtschaftsWoche bezieht sich auf interne Unterlagen. Demnach sei „vor allem der Absatz von Herrenschuhen, Handtaschen und Haushaltswaren überdurchschnittlich stark zurückgegangen“. Ursache dafür seien Kaufhof zufolge Filialschließungen. Das hat auch personelle Konsequenzen: Die Zahl der Vollzeitstellen auf den Verkaufsflächen sei im selben Zeitraum um 1.000 auf 8.900 Beschäftigte gesunken und 35 Prozent weniger Aushilfen wurden eingesetzt.

Book A Tiger: Mitgründer Nikita Fahrenholz verlässt das Unternehmen

Der Putzdienstvermittler Book A Tiger verliert einen seiner Gründer. Nikita Fahrenholz hat deutsche-startups.de zufolge erklärt, das Unternehmen zu verlassen, um „eine kleine Pause einzulegen“ und an neuen Projekten zu arbeiten. Seine bisherigen Aufgaben und seine Funktion bei Book A Tiger habe sein Mitgründer Claude Ritter übernommen. Das Unternehmen kämpft derweil auch mit schwächelnden Geschäftszahlen: Der Jahresfehlbetrag stieg 2016 auf 5,9 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte Book A Tiger noch Verluste von 5,3 Millionen Euro hinnehmen müssen. Umsatzzahlen veröffentlichte das Unternehmen dabei nicht.

Gerücht: Walmart plant eigenen Streaming-Dienst

Bekommen Netflix und Amazon demnächst neue Konkurrenz im Bereich Video-Streaming? Gerüchte sind diesbezüglich zumindest im Umlauf, berichtet W&V auf Basis von The Information, die sich wiederum auf Insider beziehen. Demnach arbeitet die US-amerikanische Einzelhandelskette an einem Streaming-Dienst, der weniger als acht Dollar im Monat kosten soll. Damit könnte Walmart die etablierten Anbieter preislich unterbieten. Erste Schritte in Sachen Video-Streaming hat das Unternehmen bereits getätigt, denn Walmart hat 2010 den Video-on-Demand-Anbieter Vudu übernommen. 

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