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21.08.2018 – Gründershow: Jette Joop wird abgesetzt | Diskriminierende Wohnungsannoncen: US-Regierung prüft Facebook | Tesla-Aktie sackt unter 300 Dollar ab

Veröffentlicht: 21.08.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 21.08.2018

Die Gründershow von Jette Joop ist gescheitert, die US-Regierung prüft Facebook wegen diskriminierender Wohnungsannoncen und die Short-Seller dürfen sich über die Entwicklung der Tesla-Aktie freuen.

Jette Joop
© 360b / Shutterstock.com 

„Jung, weiblich Boss!“: Jette Joops Gründershow wird abgesetzt

Nach dem Erfolg von „Die Höhle der Löwen“ versuchten sich noch andere Fernsehsender an dem Konzept Gründershow: Sat.1 schickt mit „Start Up“ ironischerweise ausgerechnet den DHDL-Investor Carsten Maschmeyer ins Rennen, um ein neues Wunder-Unternehmen zu finden. Vergeblich: Die Sendung wurde einige Folgen vor ihrem Finale abgesetzt. Dann wagte sich Jette Joop auf RTL II an das Thema und wollte in „Jung, weiblich, Boss!“ jungen Frauen dabei helfen, ihre Visionen zu verwirklichen. Wie t3n.de berichtet, wird die Sendung nun aber ebenfalls abgesetzt – und das nach zwei Folgen. „Aus guten Gründen“, meint das Magazin. „Mit Jette Joop als Gesicht führte der Sender vor, wie man die deutsche Gründerinnenszene möglichst desaströs, unprofessionell und klischeebehaftet abbildet und als massentaugliches Fernseh-Spektakel aufbereitet.“ Statt der (zugegeben eher langweiligen) Geschäftsideen und Innovationen habe RTL II die Schicksale und Biografien der Kandidatinnen in den Fokus gerückt. Die verbleibenden Folgen will der Sender aber online in seiner Mediathek ausstrahlen.

Diskriminierende Wohnungsanzeigen: US-Regierung prüft Facebook

Immobilieneigentümer können auf Facebook Werbeanzeigen schalten, die bestimmte Zielgruppen nicht sehen. Bereits vor zwei Jahren hatten US-Medien erstmals darüber berichtet und die mutmaßlich gesetzwidrigen Konsequenzen dieses Mikrotargetings im Wohnungsmarkt aufgezeigt. Wie Heise nun berichtet, reagiert jetzt die US-Regierung: Das Ministerium für Wohnungsbau gehe mit einer Beschwerde gegen Facebook vor, die in einer Klage enden könne. Auch das US-Justizministerium sehe sich Facebook genauer an. Der Fair Housing Act in den USA schützt bestimmte Personengruppen davor, bei Immobilienanzeigen diskriminiert zu werden. Facebook ermögliche es, beispielsweise Personen von der Wohnungsannonce auszuschließen, die „Assistenzhund“ oder „Gehörlosigkeit“ als Interesse angegeben haben.

Tesla-Aktie: Es geht kräftig bergab

Die Short-Seller dürfte es freuen: Die Tesla-Aktie, die seit Tagen eine wahre Achterbahnfahrt durchmacht, ist deutlich unter 300 Dollar gefallen. Das entspricht einem Minus von etwa sechs Prozent, wie t3n.de berichtet. Bereits am Freitag letzter Woche war die Aktie um neun Prozent abgesackt. Short-Seller, die auf einen Einbruch der Aktie spekulieren, haben damit in den vergangenen Tagen viel Geld gemacht. Der Abwärtstrend des Wertpapiers könne zudem anhalten: Die US-Bank JP Morgan hat ihr Kursziel auf 195 Dollar gesenkt. Grund für den Absturz sei die anhaltende Unsicherheit über die Finanzierbarkeit des Börsenrückzugs, den Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter angekündigt hatte. Zudem kamen in den vergangenen Tagen Zweifel an Musks Gesundheit auf. Er selbst habe eingeräumt, Schlaftabletten zu nehmen.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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