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06.09.2018 – Google sagt unseriösem Support den Kampf an | 90 Prozent der Deutschen sind online | Uber bereitet Börsengang weiter vor

Veröffentlicht: 06.09.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 06.09.2018

Google will gegen unseriöse Angebote für technischen Support kämpfen, 90 Prozent der Deutschen sind im Netz unterwegs und Uber treibt die Vorbereitungen für den Börsengang voran.

Google-Logo am Hauptquartier
© efa2015 / Shutterstock.com

Google will unseriöse Support-Angebote einschränken

Im vergangenen Jahr hat Google eigenen Angaben zufolge über 3,2 Milliarden betrügerische Werbeangebote blockiert. Wie Cnet.de berichtet, will das Unternehmen nun auch gegen unseriöse Angebote für technischen Support von Drittanbietern vorgehen. Dafür wolle Google derartige Werbeangebote in einer weltweiten Aktion einschränken. Ein beliebter Scammer-Trick von Support-Betrügern ist es beispielsweise, sich als Mitarbeiter von Microsoft auszugeben. Für die vermeintliche Lösung nicht vorhandener Probleme oder Vireninfektionen verlangen die Betrüger dann hohe Beträge – eine Leistung wird natürlich nicht erbracht. Da Google die Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen Angebot nicht ganz leicht fällt, will das Unternehmen ein Verifizierungsprogramm einsetzen, um nur seriösen Support-Unternehmen die Werbung zu ermöglichen.

Statistik: 90 Prozent der Deutschen sind online

Immer mehr Menschen in Deutschland bewegen sich im Internet. Das hat Golem.de zufolge das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Demnach nutzen insgesamt 66,5 Millionen Menschen ab einem Alter von 10 Jahren hierzulande das Internet. Das entspreche einem Anteil von 90 Prozent und einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von drei Prozentpunkten. Vor allem Smartphones werden als Zugang zum Internet genutzt. 87 Prozent der Deutschen bevorzugen die mobilen Geräte. Dahinter folgen Laptops (65 Prozent), Desktop-PCs (62 Prozent) und Tablets (46 Prozent).

Börsenvorbereitungen laufen: Uber will 2019 den IPO wagen

Uber sieht sich auf einem guten Weg, um den Börsengang wie geplant im nächsten Jahr durchführen zu können. Die Technologie-Sparte Advanced Technologies Group will das Unternehmen dabei – zumindest „zum jetzigen Zeitpunkt“ – nicht verkaufen, wie Reuters berichtet. Das habe Uber-Chef Dara Khosrowshahi dem Nachrichtenportal am Rande eines Pressetermins erklärt. Das Unternehmen sei „sehr zuversichtlich“, dass man die Tests mit selbstfahrenden Autos, die von der Advanced Technologies Group entwickelt werden, noch in diesem Jahr wieder aufnehmen könne. Uber hatte die Tests nach einem Unfall, bei dem eine Passantin tödlich verletzt worden war, eingestellt. Derzeit wird der Unfall noch von der Polizei untersucht.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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