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11.09.2018 – Hermes Fulfilment beendet Drittanbieter-Geschäft | Xing startet neue Plattform für schnellere Personalvermittlung | Facebook verbindet Kostenmetriken über alle Kanäle hinweg

Veröffentlicht: 11.09.2018 | Autor: Theresa Strohbach | Letzte Aktualisierung: 11.09.2018

Das ist heute wichtig: Hermes Fulfilment hat bekannt gegeben, dass es sein Drittanbieter-Geschäft beenden will, Xing plant eine neue Plattform für eine schnellere Suche von Fachkräften und Facebook wird zukünftig die Kostenmetriken über alle Kanäle hinweg miteinander verbinden.

Hermes Transporter
© Cineberg_shutterstock.com

Hermes Fulfilment beendet Drittanbieter-Geschäft

Wie der Logistikdienstleister bekannt gegeben hat, wird er sich aus seinem Drittanbieter-Geschäft zurückziehen. Die Otto Group-Tochter wolle demnach nur noch die aktuellen Aufträge abschließen, doch neue Verträge werden anscheinend nicht mehr abgeschlossen. Hermes soll sich künftig auf das Geschäft mit Unternehmen der Otto Group konzentrieren. Wie die Internet World schreibt, ist noch nicht bekannt, wie viele Arbeitsplätze von dem Wegfall betroffen sind. Positionen ausscheidender Manager seien in den vergangenen Monaten bereits nicht mehr neu besetzt worden. Doch überraschend sei die Entwicklung nicht, da die Otto Group ebenfalls nach einem neuen Investor für Hermes sucht.

Xing will mit neuer Plattform durchstarten

Das deutsche Karrierenetzwerk will die Suche nach Fachpersonal noch einfacher gestalten. Nun hat das Unternehmen eine neue Plattform vorgestellt, die das bisherige Netzwerk mit der Management-Software eines StartUps verknüpfen soll. Dabei handelt es sich um Prescreen, das Xing erst vor etwa einem Jahr aufgekauft hatte. Mit der neuen Plattform sollen vor allem auch Führungspositionen schneller besetzt werden. Wie t3n schreibt, sollen Personaler mit der neuen Plattform einen direkten Zugang zu den mehr als 14 Millionen Mitgliedern des Xing-Netzwerks erhalten.

Facebook verknüpft künftig Kostenmetriken über alle Kanäle hinweg

Wie die Social-Media-Plattform bekannt gegeben hat, werden die Kostenmetriken für Konversionen, die aktuell noch einzeln über Websites, Apps und Offline-Kanäle aufgeschlüsselt werden, zukünftig miteinander kombiniert. So wird eine sogenannte “Cost-per-purchase”-Metrik eingeführt, in der jegliche Daten aus allen Kanälen zusammengefasst werden. Wie t3n berichtet, müssen Kunden, die in Zukunft dennoch kanalisolierte Kostenübersichten benötigen, die Gesamtausgaben eines Kanals durch den damit erzielten Konversionen dividieren. Angeblich sind auch acht neue Standard-Events geplant. Diese ermöglichen Unternehmen, ihre Aktivitäten auf ihrer Webseite, App oder offline zu analysieren.

Update [11.09.2018, 10:03 Uhr]: In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass Hermes sein Drittanbieter-Geschäft einstellen wird. Tatsächlich handelt es sich aber um Hermes Fulfilment, die diesen Schritt durchführen. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert.

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