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19.09.2018 – DHL Paket erhöht Preise für Geschäftskunden | Neue Shopping-Funktionen bei Instagram | Twitter holt chronologische Timeline zurück

Veröffentlicht: 19.09.2018 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 18.09.2018

Heute wichtig: DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden, Instagram hat neue Shopping-Funktionen eingeführt und Twitter bringt den chronologischen Stream zurück.

Pakete DHL
© Stoyan Yotov / Shutterstock.com

DHL Paket: Höhere Preise für Geschäftskunden

Ab dem 1. Januar 2019 werden die Paketpreise für Geschäftskunden bei DHL Paket steigen. Konkret werden die individuell vereinbarten Konditionen stärker als in den Vorjahren angepasst, wie der Logistik-Watchblog meldet. Grund dafür seien gestiegene Transport- und Personalkosten. „Deutlich“ erhöht werden auch die Preise für Sperrgut. Die komplexe und aufwendige Bearbeitung besonders sperriger Sendungen müsse „im Preis für diese Produkte noch stärker berücksichtigt werden“, so Achim Dünnwald, CEO DHL Parcel. Auch im Weihnachtsgeschäft seien Veränderungen nötig. Stärker als bisher wolle man kundenindividuelle Absprachen für Sendungsmengen im Starkverkehr zu Weihnachten setzen. Schwankungen sollen stärker als bisher im Preis berücksichtigt werden.

Instagram: Neue Shopping-Funktionen

Nach erfolgreicher Testphase startet Instagram nun das „Shopping in Stories“. Dazu wird der Produktsticker eingeführt: Pro Story können Unternehmen einen Sticker einsetzen, der mit einem Link versehen wird, der zur jeweiligen Produktseite führt. Die Möglichkeit könnte lukrativ für Anbieter sein, denn etwa ein Drittel der meistgesehenen Stories stammen von Marken und Unternehmen, so Internetworld. Im „Entdecken“-Bereich erstellt Instagram nun einen personalisierten Shopping-Kanal, in dem alle Shopping-Beiträge der Marken angezeigt werden, denen der Nutzer folgt und darüber hinaus passende Vorschläge.

Twitter: Chronologische Timeline wieder da

Twitter-Nutzer sollen wieder die Möglichkeit bekommen, ihre Timeline chronologisch anzeigen zu lassen. So war es zu Beginn beim Kurznachrichtendienst, doch ab 2016 übernahm ein Algorithmus die Reihenfolge der Tweets. Das stieß vielen Nutzern sauer auf, die von „Zensur“ sprachen. „Deshalb arbeiten wir daran, eine leicht zugängliche Möglichkeit zu schaffen, zwischen einer Zeitleiste mit den wichtigsten Tweets und einer Zeitleiste mit den neuesten Tweets zu wechseln", wird das Unternehmen von Heise zitiert. Zunächst wird als Zwischenlösung die Möglichkeit geboten, die Option „Die besten Tweets zuerst anzeigen“ zu deaktivieren. Die Option soll in den kommenden Wochen durch eine bessere Alternative ersetzt werden.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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Kommentare  

#7 alex 2018-09-20 12:03
Seit September zahle ich 20 Cent mehr DHL Pakete das mach 50 Cent mehr als bei Hermes also verschicke ich erstmal mehr mit Hermes da ich Geld spare und DHL bekommt die Krümmel ab. Das geht nur solange gut bis Hermes und DPD nachziehen...De r Kunde zahlt drauf.
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#6 anja 2018-09-19 14:19
wie gut, daß ich nicht mit DHL versende.
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#5 DAC 2018-09-19 09:29
Das mit der Preiserhöhung für uns Geschäftskunden verstehen wir nicht ganz.
DHL hat doch gerade zum 1.9.18 die Preise von 3,95 auf 4,15 Euro ( 1 KG) erhöht.
Und jetzt schon wieder ?. Die Leidtragenden sind immer die Kunden als Endverbraucher, denn wir onlinhändler müssen die Kosten ja weitergeben.
tschüs
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#4 Toshi 2018-09-19 08:48
Im Moment scheint es, als würde sich die DHL eine zusätzliche Preissteigerung einfach so "nebenbei" holen.

Es gibt eine exorbitante Steigerung von zurückgekommene nen Paketen, für die die DHL 4.-€ extra berechnet, während die Kunden allesamt die Adressen als korekt bezeichnen und den mokierten Grund ( Kein Name an Klingelschild oder Briefkasten ) verneinen.

Die Fehler und Reklamationsquo te im Jahr 2018 ist einfach traurig, die Bearbeitungszei t von Nachforschungen kann man nicht mehr beziffern, da einfach kein Ergebnis kommt.

Für solch eine deutliche Verschlechterun g dann noch mehr Geld verlangen, das ist zumindest der einzige stimmige Punkt, das paßt leider zur DHL.
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#3 Kopp 2018-09-19 08:26
Hallo,

Das trifft doch wieder die kleinen Händler hart. Die ehe schon viel mehr zahlen.
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#2 penelope 2018-09-19 08:14
"Schwankungen sollen stärker als bisher im Preis berücksichtigt werden." Im Gegenzug könnte man bei DHL dann auch mal auf die Idee kommen "Schwankungen" in der Qualität stärker zu berücksichtigen . Ein Logistiker, der auch nach acht Jahren Erfahrung immer noch nicht merkt, wenn ein Paket nicht weitertransport iert wird und darauf angewiesen ist, daß sich ein Kunde beschwert wo sein Paket bleibt und dann erst mal nachschaut, hat die Bezeichnung Logistiker eigentlich nicht verdient.
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#1 maxi 2018-09-19 08:06
@DHL
Die Kosten werden für alle erhöht nur nicht für Amazon und Co! Warum machen die Wettbewerbshüte r da nicht mal was gegen?
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