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Gastartikel: Produktdatenoptimierung – Der Weg zu mehr Sichtbarkeit und höherem Umsatz

Veröffentlicht: 27.09.2018 | Autor: Gastautor | Letzte Aktualisierung: 27.09.2018

Qualitativ hochwertige Produktdaten können den Erfolg im E-Commerce maßgeblich steigern: Sie erhöhen die Conversion-Rate und sorgen für mehr Umsatz in Shops, auf Marktplätzen und bei Händlern. Daher ist die Produktdatenoptimierung ein wichtiges Thema.

Online-Shopping Symbolbild
© Stokkete – Shutterstock.com 

Was man nicht findet, kann man nicht kaufen

Bereits bevor Kunden sich eine Produktdetailseite überhaupt anschauen, kommen die hinterlegten Daten ins Spiel: Anhand von Titel, Merkmalen, Beschreibung und Kategorie werden die einzelnen Produkte vom Algorithmus der Suchmaschinen im Internet sowie der Suchfunktion auf Shopseiten bewertet und entsprechend gerankt. Im Idealfall kommt das eigene Produkt dabei an erster Stelle – im schlimmsten Fall sind die Produktdaten jedoch so unzulänglich, dass man nur sehr schlecht rankt oder überhaupt nicht unter den Ergebnissen berücksichtigt wird.

Dies kann schon von vereinzelten Keywords abhängen. Daher ist es bei der Produktdatenoptimierung wichtig, sich in den User beziehungsweise die Zielgruppe der interessierten Käufer zu versetzen: Fachbegriffe können hierbei beispielsweise hinderlich sein, wenn diese der breiten Masse unbekannt sind und entsprechend nicht nach ihnen gesucht wird. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, bei synonymen Begriffen auf diejenigen zu setzen, die das höchste Suchvolumen bieten, oder nach Möglichkeit mehrere Wörter abzudecken, um möglichst alle Kunden(gruppen) abzufangen, die nach einem Produkt suchen.

Niemand kauft aufgrund eines Keywords

Die reine Keywordarbeit ist jedoch bei weitem nicht ausreichend: Denn selbst wenn ein Kunde das für ihn perfekte Produkt findet, wird er es nicht kaufen, solange er nicht weiß, dass er den idealen Artikel bereits vor Augen hat. Auch an dieser Stelle kommt die Produktdatenoptimierung zum Einsatz und trägt zur erfolgreichen Conversion bei:

  • Kategorie, Attribute und Texte: Hierbei ist es zunächst wichtig, diese überhaupt zu hinterlegen und passend zu wählen beziehungsweise auszufüllen. Zudem sollten Texte auf besondere Eigenschaften explizit hinweisen. Nur auf diese Weise ist es Kunden möglich, zwischen mehreren Produkten einer Kategorie abzuwägen.
  • Produktbilder: Diese sollten eine möglichst hohe Qualität bieten und wichtige Details abbilden. Sofern sinnvoll, empfehlen sich zudem mehrere Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln oder von unterschiedlichen Seiten – möglichst auf weißem Hintergrund. So erkennen Kunden direkt, ob das Produkt ihren Erwartungen entspricht. Auch atmosphärische Aufnahmen können zusätzlich eingesetzt werden, um zum Kauf zu animieren.
  • Videos: Der ergänzende Einsatz von Videos kann zusätzliches Interesse am Produkt wecken. Darüber hinaus können Videos beispielsweise die Verwendung von Werkzeugen, technischen Gadgets oder auch Küchenutensilien anschaulich demonstrieren.

Von der Masse absetzen

Bei der Produktdatenoptimierung geht es noch um etwas mehr als um saubere Daten per se: Mit Unique Content können sich Shopbetreiber und Marktplatzhändler vom Angebot der Konkurrenz unterscheiden. Daher sollte nicht nur darauf geachtet werden, die benötigten Pflichtangaben beispielsweise mit bereitgestellten Daten der Hersteller auszufüllen, wie sie von Marktplätzen oder für die Feeds von Google und Co. vorgegeben werden. Vielmehr sollten eigene Texte hinterlegt werden, die gezielt auf die Interessen und Fragen der Kunden eingehen und diese vorab beantworten.

Über den Autor

Lars Ehrlich arbeitet als Online-Redakteur bei real.digital. Er schreibt unter anderem für den firmeneigenen B2B-Blog real2business, der Händler und Brancheninteressierte über Entwicklungen und Trends im E-Commerce informiert.

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