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18.10.2018 – Mark Zuckerberg soll Facebook-Aufsichtsrat verlassen | Hamburg will eigene Kryptowährung | Payback startet EHI Mobile-Payment-Initiative

Veröffentlicht: 18.10.2018 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 18.10.2018

Die Facebook-Investoren fordern den Rücktritt Zuckerbergs aus dem Aufsichtsrat, Hamburg soll seine eigene Krypotwährung bekommen und Payback hat zusammen mit verschiedenen Partnern die EHI Mobile-Payment-Initiative gestartet.

Mark Zuckerberg
© Frederic Legrand - COMEO / shutterstock.com

Mark Zuckerberg soll Posten im Aufsichtsrat räumen

Der Gegenwind für Facebook und Gründer Mark Zuckerberg wird immer stärker. Jetzt fordern einige Großinvestoren des sozialen Netzwerkes, dass Zuckerberg seine Position als Aufsichtsratschef räumen soll. Erst vor wenigen Wochen musste sich Tesla-Chef Elon Musk derselben Forderung beugen (wir berichteten). „Ein unabhängiger Aufsichtsratsvorsitz ist notwendig, damit Facebook das Durcheinander hinter sich lassen und wieder das Vertrauen von Amerikanern und Investoren gewinnen kann”, wird Scott Stringer, Chefkontrolleur des New York City Pensionsfonds, bei Meedia mit Verweis auf das Wall Street Journal zitiert. In den letzten Monaten war Facebook immer wieder mit Datenskandalen und Hackerangriffen in die Schlagzeilen geraten, aus denen die Investoren jetzt ihre Konsequenzen ziehen und den Rücktritt Zuckerbergs von der Spitze des sozialen Netzwerkes fordern. Allerdings ist unwahrscheinlich, dass dem tatsächlich Folge geleistet werden muss, da der 34-Jährige mit 59,9 Prozent die Mehrheit der Stimmrechte im Aufsichtsrat hält und derartige Anträge abweisen kann. Dennoch hat die Forderung Symbolcharakter für die Unzufriedenheit der Großinvestoren.

Hamburgcoin: Hansestadt will eigene Kryptowährung schaffen 

Hamburg soll seine eigene digitale Währung bekommen. Dieser Vorschlag kam jetzt von der CDU. Mit dem Hamburgcoin soll nach Angaben der Partei die Hansestadt als Innovationsmetropole hervorgehoben werden. Künftig soll Bewohner und Touristen in der Bäckerei, im Bürgeramt und der S-Bahn mit der Kryptowährung zahlen können, schreibt Gründerszene. Ein neuer Digitalisierungsbeirat sowie ein Blockchain-Campus sollen dabei helfen. Obwohl sich bereits jetzt in einigen Bars und Geschäften Hamburgs mit Digitalwährung bezahlen lässt, zeigt sich die Finanzbehörde gegenüber dem Hamburgcoin skeptisch. Besonders der hohe Energieverbrauch durch das Mining sowie mögliche rechtliche Probleme nennt die Behörde als Fallstricke für den Plan der CDU. 

Mehr Akzeptanz für mobile Bezahllösungen: EHI Mobile-Payment-Initiative gestartet

Gemeinsam mit dem EHI Retail Institute sowie weiteren Partnern wie Google, Mastercard, GS1 Germany, Visa und Wirecard hat Payback jetzt die EHI Mobile-Payment-Initiative gestartet. Mit dieser sollen sowohl Händler als auch Kunden über mobile Bezahlmöglichkeiten informiert und die Akzeptanz dahingehend gesteigert werden. Mit der neuen Initiative soll den einzelnen Händlern geholfen werden, ihren Kunden „ein optimales Angebot für mobiles Bezahlen anzubieten”, wie Payback selber schreibt. Die EHI Mobile-Payment-Initiative baut auf einer Studie auf, nach dieser rund 20 Millionen deutsche Verbraucher aufgeschlossen gegenüber dem mobilen Bezahlen sind. Teilnehmer, die diesem Verfahren noch skeptisch gegenüberstehen, sind entweder zu wenig informiert oder sehen die Vorteile von Mobile Payment noch nicht. Da soll die Initiative von Payback und dessen Partnern ansetzen.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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