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06.11.2018 – Spotify will Aktien zurückkaufen | Zahl der StartUp-Gründungen steigt | Facebook eröffnet erste PopUp-Stores

Veröffentlicht: 06.11.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 06.11.2018

Spotify will Aktien für bis zu eine Milliarde Dollar zurückkaufen, in Deutschland werden immer mehr StartUps gegründet und Facebook hat PopUp-Stores eröffnet, in denen kleinere Unternehmen ihre Ware präsentieren können.

Spotify-App auf einem Smartphone
© David MG / Shutterstock.com 

Spotify: Aktienrückkauf für bis zu eine Milliarde Dollar

Der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify hat angekündigt, eigene Aktien für bis zu eine Milliarde Dollar zurückzukaufen. Wie Heise Online berichtet, konnte diese Ankündigung den schwächelnden Aktienkurs des Unternehmens allerdings nicht beflügeln. Obwohl Aktienrückkäufe für gewöhnlich für einen Kursanstieg sorgen, gab Spotifys Aktie im frühen US-Handel um 0,50 Prozent nach. Die Aktie von Spotify war vergangene Woche unter Druck geraten, als der Streamingdienst das obere Ende der Prognose für die Zahl der Abo-Kunden am Jahresende um eine Million senkte. Spotify rechnet nun mit bis zu 96 Millionen Bezahlkunden bis Jahresende. Zudem kündigte das Unternehmen weitere Verluste an.

Studie: Mehr StartUp-Gründungen in Deutschland

Obwohl die Zahl der Gründungen in Deutschland im vergangenen Jahr generell gesunken ist, stieg die Zahl der StartUp-Gründungen deutlich. Das zeigt Heise Online zufolge eine Studie der Förderbank KfW. Demnach haben 108.000 Gründer im Jahr 2017 rund 60.000 StartUps gegründet. Im Vorjahren waren es noch 94.000 Gründer und 54.000 StartUps. Die KfW zählt dazu Gründer, die innovative Produkte auf den Markt bringen oder auf schnelles Wachstum zielen – oder bestenfalls beides beabsichtigen. Dass immer mehr derartige Jungunternehmen entstehen, wertet KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner als gute Nachricht für die Wirtschaft.

PopUp-Stores: Facebook bringt kleine Unternehmen auf die Fläche

Facebook hat neun PopUp-Stores gestartet, in denen 100 kleinere Unternehmen und Online-Marken ihre Produkte präsentieren. Die PopUp-Stores sind als Teil des „The Market @ Macy’s“-Programms entstanden, bei denen der Händler Macy’s befristete Flächen für Unternehmen in seinen Filialen zur Verfügung stellt. Wie TechCrunch berichtet, sollen die Händler aus Facebooks PopUp-Store ihre Umsätze komplett einbehalten können. Facebook und Macy’s sollen keinen Teil des Umsatzes erhalten. Das Unternehmen von Mark Zuckerberg habe sogar die Gebühren für die Händler an Macy’s gezahlt.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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