Teilen Teilen Kommentare Drucken

07.11.2018 – Instagram verdient mit den Storys Millionen | Europa-Quote für Netflix und Co. beschlossen | Bitcoin-Schürfer verbrauchen mehr Strom als Dänemark

Veröffentlicht: 07.11.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 07.11.2018

Die Instagram-Storys sind zu einem Millionengeschäft geworden, die EU-Staaten beschließen eine Quote für europäische Produktionen bei Netflix und Co. und Bitcoin-Schürfer verbrauchen unfassbar viel Strom.

Instagram Storys
© ALEX_UGALEK / Shutterstock.com

Instagram: Die Storys sind ein Millionengeschäft

Die Story-Funktion bei Instagram erfreut sich großer Beliebtheit: Über 400 Millionen Menschen sehen sich täglich Beiträge in dem kurzlebigen Format an. 2017 waren es noch 300 Millionen Nutzer, die die Storys täglich angesehen haben – Instagram konnte seine Nutzer hier also um ein Drittel steigern. Das Geschäft mit den Storys bringt mittlerweile Millionenumsätze mit sich, wie t3n.de berichtet: Der Anbieter Unfold beispielsweise bietet verschiedene Story-Vorlagen an, die von den Nutzern mit eigenen Bildern und Videos gefüllt werden können. Die App des Unternehmens wird mittlerweile von 11 Millionen Menschen genutzt und soll in diesem Jahr 2,6 Millionen US-Dollar an Umsätzen generieren, wie die Macher prognostizieren – und das ohne Risikokapital und ohne Werbeausgaben.

Netflix und Co.: Quote für europäische Produktionen beschlossen

Die EU-Staaten haben beschlossen, dass 30 Prozent der Inhalte von TV-Sendern und Streaming-Anbietern künftig europäisch sein müssen. Wie Heise Online berichtet, soll dadurch die kulturelle Vielfalt erhöht werden. Zudem sollen Inhalte aus Mitgliedsstaaten gefördert und die Video-on-Demand-Anbieter zu Investitionen veranlasst werden. Das Europaparlament hatte bereits im Oktober zugestimmt, die Reform der Richtlinie für audiovisuelle Medien tritt nun offiziell in Kraft. Die EU-Staaten haben 21 Monate Zeit, um sie in nationales Recht umzusetzen.

Bitcoin-Schürfer verbrauchen mehr Strom als Dänemark

Neue Einheiten der Kryptowährung Bitcoin werden durch sogenanntes „Mining“ (Schürfen) erzeugt. Doch nach Angaben von Spiegel Online verbraucht gerade das enorme Strommengen – allein bis Mitte dieses Jahres hätten Bitcoin-Schürfer 30,1 Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Dänemark hatte im gesamten Jahr 2015 einen Stromverbrauch von 31,4 Milliarden Kilowattstunden. Im Jahr 2018 werden die Bitcoin-Schürfer so mehr Strom verbrauchen als die gesamte dänische Volkswirtschaft. Forscher haben deshalb nun vor den Folgen für die Umwelt gewarnt, zumal große Bitcoin-Farmen in China stehen und der Strom dort zu einem großen Teil aus schmutzigen Kohlekraftwerken stammt.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört zu er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie Michael Pohlgeers

Kommentare  

#1 gunnar 2018-11-08 09:34
alle reden über umweltschutz.
bitcoin und co gehören einfach verboten.
handel einfach strafrechtlich in der eu unterbinden, mit 30 jahre ohne verjährung.
dann kann man die besucher auch dann bekommen, wenn sie mal zu besuch kommen.
oder mit mit sondersteuer in horrender höhe abstrafen, falls im netz möglich.
wofür wurden normale glühbirnen in der eu sonst verboten.?
Zitieren

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.