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24.07.2014 – Fire Phone überzeugt nicht | Amazon macht Autoren Angebot | Facebook sorgt für Webseiten-Besucher

Veröffentlicht: 24.07.2014 | Autor: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 23.07.2014 | Gelesen: 2743 mal

Das Fire Phone überzeugt nicht wirklich, so der Tenor mehrerer Redaktionen, die das Smartphone von Amazon jetzt getestet haben. Außerdem: Amazon macht protestierenden Autoren ein Angebot und Facebook sorgt für neue Nutzer auf Webseiten.

Der Newspreview für den 24. Juli 2014.

Fire Phone nur mittelmäßig

Zahlreiche US-Redaktionen haben Amazons neues Smartphone in die Hände bekommen und gleichzeitig ausführliche Testberichte veröffentlicht. Die meisten Redaktionen zeigen sich dabei von Amazons Smartphone „Fire Phone“ enttäuscht. Arstechnica kommt nach einem ausführlichen Test zum Beispiel zu dem Schluss: „Die wichtigste Frage für die Nutzer ist nicht, ob das Fire Phone alle nützlichen Funktionen enthält, sondern vielmehr: Soll ich das Fire Phone anstelle eines anderen Smartphones kaufen? Und die klare Antwort im Moment lautet: Nein.“ Vor allem kritisierten die Tester den Amazon App Store, in dem vergleichsweise wenige Apps für die Nutzer bereit stehen würden.

Amazon geht auf protestierende Autoren zu

Amazon reagiert auf den Protest von rund 1.000 Autoren in den USA, die in einem offenen Brief an Jeff Bezos gegen die Haltung des Konzerns gegen Verlage wie Hachette protestieren. Laut Medienberichten hat sich Russ Grandinetti, Vice President für Kindle Content bei Amazon in einem Brief seinerseits an den Protestinitiator gewandt und ihm ein Angebot gemacht. Amazon würde zunächst den Autoren ihre E-Book-Anteile bezahlen und alle Titel der Verlagsgruppe Hachette wieder vorrätig halten, wenn Hachette wieder mit Amazon verhandle. Doch von Seiten der protestierenden Autoren wurde das Angebot bereits abgelehnt.

Facebook sorgt für Nutzer-Wachstum auf Webseiten

In einer Infografik hat Statista dargestellt, welchen Einfluss die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook auf das Nutzer-Wachstum von Webseiten haben. Demnach wird Facebook für Webseitenbetreiber immer wichtiger, während Twitter weiter stagniert. „Während Facebooks Bedeutung als Trafficlieferant für andere Webseiten im letzten Jahr kontinuierlich größer geworden ist - im Juni lag der Anteil des von Facebook kommenden Traffics am Gesamtraffic von Webseiten laut Sharaholic bei über 23 Prozent - stagniert der von Twitter kommende Referral-Traffic bei rund einem Prozent“, so Matthias Brandt, Media Relations Manager von Statista.

Infografik: Twitter als Trafficlieferant eher unbedeutend | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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