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Harte und weiche Ziele bei der Website-Optimierung

Veröffentlicht: 05.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 13.06.2013 | Gelesen: 11783 mal

Häufig wird bei der Optimierung einer Website der Fehler begangen zu hohe Anforderungen an die Optimierung zu stellen. Klar geht es immer darum, mehr Verkäufe oder mehr Anmeldungen zu generieren. Doch ist es durchaus sinnvoll mit kleinen Schritten zu arbeiten, um das große Ziel zu erreichen. Dabei hilft die Unterscheidung zwischen harten und weichen Zielen.

Als harte Ziele bezeichnet man Leads, Sales und Signups. Ein Lead ist beispielsweise eine Newsletter-Anmeldung, ein Sale ist ein Verkauf und ein Signup ist die Registrierung. Das sind die zentralen Konversionsziele im Online-Marketing. Doch um die Effektivität einer Website zu steigern, reicht es oft nicht aus, sich an diesen harten Zielen zu orientieren. Daher sucht man sich weiche Ziele, die praktisch den harten Zielen zuarbeiten.

Weiche Ziele bei der Newsletter-Anmeldung

Ein Beispiel: Das harte Ziel für eine Unterseite ist die Newsletter-Anmeldung. Nun hat der Webseitenbetreiber das Ziel, die Anzahl der Anmeldungen zu steigern. Doch er weiß nicht so recht, an welchen Stellschrauben er drehen muss, damit er dieses Ziel erreichen kann. Dabei helfen ihm weiche Ziele. Beispielsweise könnte er sich die Senkung der Absprungrate als weiches Ziel setzen. Weniger Absprünge gleich mehr potenzielle Anmeldungen.

Die Wichtigkeit von weichen Zielen wird in einem anderen Fall noch einmal deutlich. Nämlich dann, wenn es gar keine harten Ziele gibt. Das kommt bei der Bezahlung nach der Anzahl von Werbeeinblendungen vor. Würde der Seitenbetreiber nur für harte Ziele, also Klicks auf das Werbemittel bezahlt, würde er wenig verdienen. Allein durch das Tracking der weichen Ziele wie eindeutige Besucher, Absprungrate und Verweildauer kann er nachweisen, wie effektiv das Werbemittel auf seiner Seite funktioniert.

Kleine Schritte im Bestellprozess

Ein weiteres Beispiel für die Anwendung von weichen Zielen ist der Bestellprozess. Letztlich geht es darum, das harte Ziel, den Verkauf, zu erreichen. Bis dahin finden aber viele Schritte in einem Bestellprozess statt. So könnte man als weiches Ziel befüllte Warenkörbe wählen oder jeden erfüllten Schritt innerhalb des Bestellprozesses (Warenkorb, Zahlungsmethode, etc.). So kann man schnell erkennen, wo sich der Flaschenhals befindet.

Ohne die weichen Ziele wäre der gesamte Bestellprozess eine Blackbox, bei der man das Userverhalten in dem Moment aus den Augen verliert, wenn der User den Bestellprozess betritt. Suchen Sie sich also kleine Erfolgserlebnisse auf dem Weg zum großen. Das sorgt nicht nur für mehr Klarheit über das Verhalten Ihrer Besucher, sondern hilft Ihnen auch bei der Optimierung einzelner Prozesse auf Ihrer Website.

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