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PayPal steht ab sofort in Google Pay als Bezahlmethode zur Verfügung. Für die Nutzer soll die Integration möglichst einfach sein.
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Mobiles Bezahlen: PayPal und Google Pay machen gemeinsame Sache
| Kategorie: Payment

Das moderne Bezahlen soll immer einfacher, schneller und sicherer werden. Im Zentrum neuer Payment-Möglichkeiten stehen dabei natürlich moderne Technologien und Hightech-Systeme. Auch und gerade biometrische Bezahlmethoden werden dabei immer wichtiger, denn sie stützen sich auf individuelle, biologische Eigenheiten eines jeden Menschen, die nicht (oder nur kaum) gefälscht werden können.

 Venen abstrakt

(Bildquelle Venen abstrakt: whitehoune via Shutterstock)

Bargeld soll schon bald der Vergangenheit angehören. Glaubt man einigen Experten, ist das Bezahlen mit Scheinen und Münzen so weit veraltet, dass es bereits innerhalb der kommenden Jahre von anderen, moderneren Bezahlvarianten verdrängt wird. Und solche modernen Payment-Möglichkeiten sind bereits auf dem Vormarsch, schließlich ist es heutzutage schon recht weit verbreitet, in bestimmten Situationen mithilfe des Smartphones zu bezahlen.

Doch auch diese Variante ist längst nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik, denn Unternehmen setzen bei ihren neuesten Forschungen immer mehr auf biometrische Verfahren, bei denen biologische Charakteristika dazu genutzt werden, um Menschen zu authentifizieren – zum Beispiel durch Fingerabdrücke, das menschliche Auge bzw. die Iris oder auch den Herzschlag. Wie Heise berichtet, besteht eine weitere Möglichkeit darin, das individuelle Venenmuster eines Menschen zu messen.

Das Venenmuster wird durchleuchtet und abgeglichen

Schöpfer dieser Idee ist Joe Rice, dem in den 80er Jahren die Geldbörse gestohlen wurde und dessen erbeutete Karten dann für unberechtigte Zahlungen genutzt wurden. Diese Erfahrung regte ihn an, an einem Prototyp zu arbeiten, der mithilfe von Infrarot-LEDs und Photodioden das Venenmuster am Handgelenk eines Menschen authentifizieren sollte.

Doch erst viele Jahre später, im Jahr 2014, gründete Rice schließlich das schweizerische StartUp Biowatch, das eine Armbanduhr entwickelt hat, unter deren Armband ein entsprechender Sensor platziert ist. Dieser „durchleuchtet das Venenmuster des Trägers und vergleicht es mit einem hinterlegten Bild“, so Heise weiter.

Die Biowatch misst das Venenmuster, Screenshot Heise.de
Die Biowatch misst das Venenmuster, Screenshot Heise.de

 

Breites Einsatzgebiet der Biowatch möglich

Und es gibt auch einen Vorteil zu anderen biometrischen Authentifizierungsvarianten: So misst der Sensor zum Beispiel nicht nur das Venenmuster, sondern auch den Puls, um festzustellen, ob es sich um einen lebendigen Körper handelt. Bei Fingerabdrücken sei es hier beispielsweise möglich, zu tricksen.

Die Biowatch kann in verschiedenen Bereichen zum Einsatz gebracht werden – so ist es zum Beispiel auch denkbar, mithilfe der Uhr Türen, PCs oder Smartphones zu entsperren.

Geschrieben von Tina Plewinski
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