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Visa will das Bezahlen per Sonnenbrille ermöglichen. Ob das so eine gute Idee ist, darf bezweifelt werden.
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Kolumne: Bezahlen per Sonnenbrille – echt jetzt?
| Kategorie: Payment

In der StartUp-Szene wabern immer wieder Gerüchte um mögliche Übernahmen oder Investitionen. Auch aktuell sind solche Gerüchte zu hören – dabei geht es um den Zimmervermittler Airbnb, der womöglich das US-amerikanische Zahlungs-StartUp Tilt kaufen möchte.

Münzgeld in Händen
© hin255 – shutterstock.com

Glaubt man aktuellen Spekulationen aus der StartUp-Welt, zeigt Airbnb Interesse an dem Zahlungsdienst Tilt. Nach Informationen von TechCrunch haben die beiden Unternehmen bereits Gespräche aufgenommen, in denen eine potenzielle Übernahme besprochen wurde.

Bei Tilt selbst handelt es sich um ein junges Payment-Unternehmen, das es Nutzern möglich machen möchte, Geld über die Crowd zu sammeln. Das heißt, ein Nutzer erstellt ein spezielles Tilt-Projekt, für das eine bestimmte Summe an Geld benötigt wird. Über die sozialen Verbindungen können sich dann Freunde oder Bekannte finanziell an dem Projekt beteiligen, um es zum Abschluss zu bringen. „Social Payment“ (also im Grunde „soziales Bezahlen“) nennt sich solch ein Vorgang. In einem entsprechenden Promo-Video zeigt Tilt, was mit der hauseigenen App möglich werden soll:

 

 

Mögliche Tilt-Übernahme: Wie viel Geld legt Airbnb auf den Tisch?

Da auch Airbnb selbst mit seiner Vermittlungsplattform im Social-Bereich tätig ist, erscheint die Übernahme eines anderen Social-Dienstes nicht weit hergeholt. Besonders, wenn auf diesem Wege neue Potenziale erschlossen werden können. Und gerade im Payment-Sektor scheinen die Möglichkeiten riesig. Zudem lassen sich Ausflüge bzw. Urlaubsreise durchaus gut mit gesellschaftlichen Veranstaltungen, Ausflügen oder Parties verknüpfen, für die jeweils Geld benötigt und in Gruppen gesammelt werden könnte.

Auch über den Preis der Übernahme wird bereits gemunkelt: Andere Medien sollen von Zahlen zwischen 10 und 20 Millionen US-Dollar ausgehen. TechCrunch selbst beruft sich jedoch auf Personen, die mit der Sache vertraut sein sollen, und geht von einem potenziellen Kaufpreis oberhalb der 50 Millionen US-Dollar aus.

Weder Tilt noch Airbnb haben bisher Stellung zum Thema bezogen.

Geschrieben von Tina Plewinski
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