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Die chinesische Payment-App WeChat Pay ist in Deutschland gestartet. Zunächst können Reisende am Münchner Flughafen damit zahlen.
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WeChat Pay: Chinesischer Bezahldienst kommt nach Deutschland
| Kategorie: Payment

Beim N26-Konto ein wenig tricksen, um Apple Pay auch in Deutschland nutzen zu können? Keine gute Idee, wie der Fall eines Nutzers nun zeigt.

N26

© N26

Wann startet Apple Pay nun offiziell in Deutschland? Man wartet mittlerweile gefühlt wöchentlich auf die offizielle Ankündigung des Apfel-Konzerns, zumal der Service in vielen anderen europäischen Ländern längst aktiv ist. Ein Nutzer des FinTechs N26 wollte offenbar nicht mehr warten und probierte einen Workaround aus, der es ihm ermöglichte, Apple Pay auch in Deutschland zu nutzen – zuerst mit Erfolg, dann aber auch wieder nicht.

„Workaround“ verstößt gegen die AGB

Der Nutzer ging, wie das IT Finanzmagazin schildert, folgendermaßen vor: Er bestellte eine neue N26-Karte, beließ bei Straße, Postleitzahl und Stadt seine deutsche Adresse, änderte das Land aber in Frankreich um. Die Karte ließ sich dann offenbar ohne Probleme zu Apple Pay hinzufügen. Lange konnte er sich über seinen Workaround, den er offenbar auch bei Twitter postete, aber nicht freuen. Denn einige Stunden später wurde sein N26-Konto gesperrt.

Die Bank will sich zum spezifischen Vorfall nicht äußern, teilte laut Gründerszene aber mit, dass das geschilderte Vorgehen gegen die AGB verstoße. „Wenn der Kunde in Deutschland lebt und eine deutsche Anschrift hat“, so N26, „muss als Land Deutschland angegeben werden und kein anderes Land. Falsche Angaben können weitreichende Folgen für das Risiko-Scoring und die Geldwäsche-Prüfung haben. Als Vollbank sind wir dazu verpflichtet bestehende Gesetze einzuhalten und eine Legitimationsprüfung durchzuführen.“

Ob der betreffende Nutzer nun wegen seines Tweets oder wegen interner Mechanismen bei N26, die ihn möglicherweise aufgespürt haben, gesperrt wurde, ist nicht bekannt. Die Moral der Geschichte lautet aber wohl für alle Apple-Fans, dass sie sich weiterhin in Geduld üben müssen und nicht versuchen sollten, zweifelhafte Umwege zu nutzen – und dass sie ihren „Erfolg“ wohl lieber nicht twittern sollten.

 

Geschrieben von Christoph Pech
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