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PayPal steht ab sofort in Google Pay als Bezahlmethode zur Verfügung. Für die Nutzer soll die Integration möglichst einfach sein.
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Mobiles Bezahlen: PayPal und Google Pay machen gemeinsame Sache
| Kategorie: Payment

Zahlungen sind ein kritischer Aspekt des Handels. Nicht umsonst versuchen Unternehmen und Dienstleistungen, Zahlungsvorgänge immer schneller und komfortabler zu machen. Glaubt man dem Vorstand der Bundesbank, so werden die sogenannten „Instant Payments“ künftig besonders profitieren.

Frau mit Geldbörse in der Hand
© Yulia Grigoryeva – shutterstock.com

„Ich bin zuversichtlich, dass Echtzeitzahlungen auf mittlere Sicht ein Erfolg werden.“ Mit diesen Worten kommentiert Carl-Ludwig Thiele, Vorstand der Bundesbank, die Zukunft der Zahlungsmittel. Wie Finanzen.net mit Verweis auf die Deutsche Presse-Agentur schreibt, verweist Thiele dabei auf die sogenannten „Instant Payments“, also Zahlungen, die innerhalb weniger Sekunden abgewickelt werden.

Während sich der Handel nämlich immer weiter digitalisiert und optimiert, muss sich natürlich auch der Bereich Payment weiterentwickeln, um mit den Bedürfnissen und Wünschen der verschiedenen Player mithalten zu können – wobei nicht nur die Endkunden bzw. Verbraucher gemeint sind, sondern eben auch die Unternehmen, Dienstleister und sonstigen Akteure des Handels.

Payment: Herkömmliche Überweisungen sind überholt

Traditionelle Zahlungsmethoden wie Überweisungen, bei denen Beträge unter Umständen erst nach einigen Tagen auf dem Empfängerkonto verbucht sind, seien längst nicht mehr zeitgemäß: „Heutzutage bekommt man alles in Echtzeit, dazu passen Zahlvorgänge mit langen Laufzeiten nicht mehr“, so Thiele weiter.

Obwohl es jedoch durchaus Bedarf an den Instant Payments gibt und sich diese nach Meinung des Bundesbank-Vorstands wohl auch in absehbarer Zeit durchsetzen werden, ist der Umbruch im Zahlungsmittel-Sektor keine Hau-Ruck-Aktion. „Ich gehe aber nicht davon aus, dass sich das von heute auf morgen durchsetzen wird. Viel wird von Nutzerfreundlichkeit und Reichweite abhängen.“

Nachdem bereits 2017 erste Banken entsprechende Instant-Payment-Angebote gestartet hätten, sollen 2018 weitere Banken und Zahlungshäuser nachziehen. „Zunächst bedeutet das einen nicht unerheblichen Investitionsaufwand für die Kreditinstitute, aber die Bereitschaft zu investieren, ist vorhanden“, ergänzt Carl-Ludwig Thiele. Selbstverständlich müssten im Rahmen solcher Echtzeitzahlungen auch die Komponenten Sicherheit und Datenschutz gewährleistet werden.

Geschrieben von Tina Plewinski
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