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Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna soll ein junges Unternehmen aus Deutschland gekauft haben, das den Handel revolutionieren möchte.
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Zahlungsdienstleister Klarna schnappt sich Shopping-Startup Shopco
| Kategorie: Payment

Damit der Kaufabschluss reibungslos abläuft, sollte der Checkout möglichst fehlerfrei und einfach gestaltet sein. Stripe hat die 100 wichtigsten Online-Shops in Deutschland dahin gehend untersucht. Das Ergebnis: Nur zwei Shops haben einen völlig fehlerfreien Checkout.

Online-Payment
© Surasak Ch / Shutterstock.com

Die Technologieplattform Stripe hat untersucht, wie gut die 100 größten deutschen Online-Shops hinsichtlich ihres Checkout-Prozesses aufgestellt sind. Im Rahmen der Analyse wurde unter anderem untersucht, ob Kreditkartentypen automatisch erkannt und Eingabefehler beim Bezahlvorgang in Echtzeit angezeigt werden.

Wie die Internet World berichtet, habe Stripe insgesamt zwölf unterschiedliche Fehler definieren können, die den Bezahlprozess mit der Kreditkarte komplizierter machen und sich damit negativ auf die Conversion auswirken. Das ernüchternde Ergebnis der Analyse: Fast 90 Prozent der untersuchten Shops machen mindestens drei der definierten Fehler. Damit liegen die deutschen Händler Stripe zufolge auch hinter der US-amerikanischen Konkurrenz. In den USA seien es „nur“ 72 Prozent der Online-Shops, die drei oder mehr Fehler im Checkout-Prozess machen.

Die größten Fehler im Checkout-Prozess

Die größten Fehler waren Stripes Analyse zufolge, dass keine manuelle Eingabe des Gültigkeitsdatums einer Kreditkarte möglich war (74 Prozent der Websites). Das Datum konnte in diesen Fällen nur über ein Drop-Down-Menü eingegeben werden. Auch die fehlende Echtzeit-Erkennung ungültiger Kreditkartennummern (67 Prozent) und die fehlende automatische Anzeige des Kreditkartentyps nach Eingabe der Nummer (61) gehören zu den größten Fehlern.

Bei fast der Hälfte der Seiten (45 Prozent) habe die Autofill-Funktion mit gespeicherten Abrechnungsinformationen nicht einwandfrei funktioniert. Bei 47 Prozent der Shops sei es zudem möglich gewesen, Ablaufdaten von Kreditkarten einzutragen, die in der Vergangenheit liegen.

4,69 Fehler pro Checkout

92,7 Prozent der untersuchten Online-Shops wiesen drei oder mehr Fehler auf, 57,3 Prozent der Websites kamen auf fünf oder mehr Fehler. Jeder zehnte Shop wies sogar sieben oder mehr Fehler auf – bei zwölf definierten Fehlern eine erschreckende Quote. In einem Shop sei es sogar zu neun Fehlern gekommen. Durchschnittlich fand die Analyse von Stripe 4,69 Fehler pro Checkout.

Stripe hat die 100 wichtigsten Online-Shops anhand des Alexa-Rankings ausgewählt. Das Unternehmen habe die reichweitenstärksten Seiten berücksichtigt, die Produkte oder Dienstleistungen zum Kauf anbieten. Alle von Stripe untersuchten Fehler bezogen sich auf die Bezahlung per Kreditkarte. Die Daten der Analyse wurden im Dezember 2017 und im Januar 2018 erhoben.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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KOMMENTARE  
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Torsten
2018-01-26 05:17 | #5
Wundert nicht, schließlich haben Kreditkarten hierzulande kaum eine Relevanz. Oder: Zahlung per Scheck ist auch immer schwierig in Shops.
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Redaktion
2018-01-22 09:54 | #4
Hallo Andreas und Marco,

diese Daten sind uns nicht bekannt, da sie nicht veröffentlicht wurden.

Viele Grüße
Die Redaktion
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Marco
2018-01-20 13:40 | #3
Eine Übersicht der Shops vermisse ich auch.
Welche Shops haben den Test bestanden?
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Michael
2018-01-17 11:03 | #2
@Amdreas : Im Prinzip muss jedes Shop-System angepasst werden, Fehler treten fast immer auf. Sobald eine weitere Zahlungsart (zB über Extensions) eingebunden ist, sind Anpassungen nicht zu vermeiden.
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Andreas
2018-01-17 07:34 | #1
Leider vermisse ich eine Übersicht der untersuchten Shop Systeme
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