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PayPal steht ab sofort in Google Pay als Bezahlmethode zur Verfügung. Für die Nutzer soll die Integration möglichst einfach sein.
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Mobiles Bezahlen: PayPal und Google Pay machen gemeinsame Sache
| Kategorie: Payment

Die neue Echtzeitüberweisung, oder auch Instant Payment genannt, wird hierzulande wohl frühestens Anfang nächsten Jahres vollständig nutzbar sein. Wie eine Nachfrage bei den betreffenden Banken ergab, zieht sich die Einführung noch eine Weile hin.

Post-It Instant Payment
© Constantin Stanciu / shutterstock.com

Nicht nur der Handel verändert sich ständig, auch der Bereich Payment muss sich diesen Entwicklungen anpassen, um den zunehmenden Wünschen und Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Eine dieser Neuerungen ist das sogenannte Instant Payment, die sekundenschnelle Überweisung eines Geldbetrages. Was Ende letzten Jahres noch groß angekündigt wurde, wird nach neusten Erkenntnissen allerdings wohl nicht so schnell wie gedacht den Einzug in unseren Alltag finden. Das ergaben jetzt Nachfragen beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sowie beim Bundesverband deutscher Banken (BdB).

Flächendeckende Nutzung erst im kommenden Jahr möglich

Aktuell gibt es nur einige wenige Anbieter, die den Überweisungsbetrag bereits innerhalb weniger Sekunden auf das Konto des Empfängers gutschreiben. Wie Heise Online weiß, planen die Sparkassen eine flächendeckende Einführung bis Jahresmitte. Bei den privaten Banken soll die vollständige Nutzung erst im vierten Quartal 2018, teilweise sogar nicht vor dem kommenden Jahr verfügbar gemacht werden. Damit sich Instant Payment nutzen lässt, muss sich allerdings die Bank des Absenders als auch die des Empfängers am System beteiligen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird es also noch einige Zeit dauern.

Verzögerungen durch uneinheitliche Vorgehensweise

Grund für das schleppende Voranschreiten der neuen Payment-Methode ist unter anderem die uneinheitliche Umstellung. Da die Teilnahme am System des Instant Payment freiwillig ist, können sich Banken und Kreditinstitute einen eigenen Zeitplan festlegen. So ließ der Bankenverband beispielsweise verlauten, dass aktuell noch „ein einheitliches Abwicklungssystem des Eurosystems, genannt TIPS“ fehle. Dieses soll ab kommendem November bereitgestellt werden. „Die privaten Banken arbeiten daran, dass möglichst im Laufe des nächsten Jahres alle Kunden das Verfahren nutzen können“, so der Verband.

Geschrieben von Corinna Flemming
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