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Der Bezahldienst ist noch immer nicht an starken Konkurrenten dran. Für neuen Rückenwind sollen neuen Pläne und eine Finanzspritze sorgen.
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Paydirekt: Bezahldienst soll Finanzspritze und neuen Schwung bekommen
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Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, wird N26 in naher Zukunft eine neue, gigantische Finanzierung verkünden. Angeblich wird das FinTech-StartUp sogar mehr erhalten, als zuletzt die Berliner Solarisbank, die von verschiedenen Investoren 57 Millionen Euro bekommen hat.

Fallende Mini-Geldsäcke

© Watchara Ritjan - Shutterstock.com

Das deutsche FinTech-StartUp N26 feiert seit jeher diverse Erfolge: Dazu gehört etwa ein kleiner Meilenstein, den das Unternehmen vor knapp einem halben Jahr erreicht hat, als bekannt gegeben wurde, dass sich mittlerweile mehr als eine halbe Millionen Kunden für N26 entschieden haben. Kurz darauf verkündeten die Berliner wiederum, Mitte 2018 den Schritt nach Übersee zu wagen und dementsprechend mit ihrem Angebot in die USA zu expandieren.

Nun könnte der nächste bedeutende Schritt für N26 anstehen. Nach exklusiven Informationen von Gründerszene und Finanz-Szene.de wird das FinTech in den kommenden Tagen eine Finanzierung erhalten, die sich in einem hohen zweistelligen Millionenbereich bewegen soll. Als Vergleich zieht Gründerszene die Berliner Solarisbank heran, die zuletzt rund 57 Millionen Euro von verschiedenen Investoren erhalten hat.

Finanzierung wird schon länger vermutet

Einem Insider zufolge soll das Funding für N26 sogar noch über diesem Wert liegen. Eine N26-Sprecherin wollte dies jedoch auf Nachfrage von Gründerszene nicht weiter kommentieren. Fest steht jedoch in jedem Fall, dass bereits im November 2017 Gerüchte über eine Finanzierung in dieser Größenordnung das Licht der Welt erblickten. Auch hier spielten interne Quellen eine wichtige Rolle, die zu dem Zeitpunkt davon sprachen, dass N26 damit beschäftigt sei, Groß-Investoren zu akquirieren. Gründer Valentin Stalf war hierfür unter anderem in den USA unterwegs, um sein Unternehmen finanzkräftigen Interessenten vorzustellen.

N26, ursprünglich Number26, bezeichnet sich selbst als „mobile Bank“ und wirbt mit dem Slogan „Banking ohne versteckte Kosten“. So können sich Kunden der Direktbank bis zu fünf Mal im Monat kostenlos Bargeld an jedem Automaten abheben, was ebenfalls in ausgewählten Supermärkten möglich ist. Dass dieses Geschäftsmodell augenscheinlich gut funktioniert, beweist nicht nur die gigantische Finanzierung, die in den nächsten Tagen verkündet werden soll, sondern auch die Tatsache, dass N26 seit einiger Zeit über einen Gang an die Börse nachdenkt.

Geschrieben von Christian Laude
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