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| Kategorie: Payment

Der Börsengang von Adyen ist erfolgreich geglückt. Die Nachfrage nach den Aktien fiel sogar weitaus größer als eigentlich erwartet aus. Das Payment-Unternehmen aus den Niederlanden soll nun mehr als 14 Milliarden Euro wert sein.

IPO-Papierflieger

© GTbov - Shutterstock.com

Seit dem heutigen Mittwoch, dem 13. Juni 2018, ist es so weit: Das niederländische Payment-Unternehmen Adyen ist an der Euronext-Börse in Amsterdam vertreten. Nach Berichten von VentureBeat soll der IPO bestens geglückt sein, denn die Nachfrage nach den Adyen-Aktien war von Beginn an gigantisch. Das Unternehmen hatte den Preis pro Aktie auf 240 Euro festgesetzt, doch schon kurze Zeit später stieg der Ausgabepreis auf über 400 Euro. Damit ist Adyen nun mindestens 14 Milliarden Euro wert.

Laut VentureBeat zeigt sich Index Ventures, einer der ersten und größten Investoren von Adyen, vom Börsengang begeistert und bezeichnet diesen in einem Blog-Beitrag sogar als „Meilenstein“, der die immer stärker werdenden Ambitionen europäischer StartUps auf globaler Ebene verdeutlicht (Stichwort Spotify). „Adyen ist eine der größten Erfolgsgeschichten Europas, die die Komplexität der Payment-Welt nicht als zu überwindendes Problem, sondern als Chance betrachtet“, so Jan Hammer, General Partner von Index Ventures.

Adyen-CEO übt sich in Bescheidenheit

Wie ebenfalls bei VentureBeat zu lesen ist, hat sich Adyen-Geschäftsführer Pieter van Does unmittelbar vor dem Börsengang in einer E-Mail an seine Mitarbeiter gewandt und den IPO unter anderem als ganz normalen Tag im Büro betitelt. „Wir werden morgen nicht die Glocke läuten […]. Es beeinflusst Adyen an sich nicht.“ Gemeint ist damit die Tatsache, dass Adyen an der Börse kein Geld für sich selbst einsammelt, sondern dieses im Endeffekt an die Aktionäre geht. „Deswegen werden morgen alle im Büro sein und schlichtweg arbeiten.“

Adyen hat im letzten Jahr erstmals erfolgreich die Umsatzmilliarde überschritten und war in den letzten Tagen mit der Finalisierung des Börsengangs beschäftigt. Erste Andeutungen, dass das Payment-Unternehmen diesen prestigeträchtigen Schritt wagen wird, tauchten bereits vor einigen Wochen auf. Kurz zuvor gab es einen bedeutenden Personalwechsel in Deutschland zu vermelden, denn Alexa von Bismarck hat das Amt von Volker Steinle übernommen und ist seit Kurzem Deutschland-Chefin von Adyen.

Geschrieben von Christian Laude
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