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Bei der Wettbewerbszentrale sind seit Anfang des Jahres zahlreiche Kundenbeschwerden eingegangen. Es geht um Zusatzkosten beim bargeldlosen Bezahlen.
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Wettbewerbszentrale: Zahlreiche Kunden beschweren sich über Zusatzkosten beim Bezahlen
| Kategorie: Payment

Damit es nicht zum Kaufabbruch kommt, ist es sinnvoll immer mehrere Payment-Methoden anzubieten. Neben der Akzeptanz der Kunden, sind jedoch auch das Risiko von Zahlungsausfällen und Kosten bei der Auswahl von Bedeutung.

Schild Rechnungskauf - Vorkasse

In einer Neuauflage der Studie „Erfolgsfaktor Payment“ von 2008, zeigt das ibi research Institut an der Universität Regensburg, dass die Anzahl der Kaufabbrüche auch 2012 stark von den Zahlungsverfahren beeinflusst wurde.

Rechnungskauf senkt Kaufabbrüche

Viele Kunden bevorzugen nach wie vor den Rechnungskauf. So geht die Kaufabbruchrate demzufolge durch Einführung der Rechnung als Zahlungsverfahren durchschnittlich um 79 % zurück. Kreditkarten können die Abbrüche um 68 %, senken, bei Paypal sind es 55 %. Lastschrift als Payment-Option hat eine Senkung um 40 % und SOFORT-Überweisung um 22 % zur Folge.

Das ideale Zahlungsverfahren für alle Online-Händler gibt es nicht, doch die Rechnung genießt ein hohes Ansehen. 45 % der Kunden zahlen am liebsten auf diesem Weg, bei Menschen über 55 Jahren ist diese Zahlungsmethode sogar noch beliebter. Die Rechnung schneidet nach Meinung der Verbraucher insgesamt bei wichtigen Faktoren wie Rückgabe, Sicherheit und Datenschutz am besten ab.

Andere traditionelle Verfahren wie Vorkasse und Nachnahme haben seit der letzten Erhebung an Beliebtheit eingebüßt. Wenn beispielsweise nur die Zahlung per Vorkasse angeboten wird, suchen 88 % nach einem anderen Anbieter. Wer also kein konkurrenzlos einzigartiges Sortiment hat, tut gut daran weitere Möglichkeiten anzubieten. E-Payment-Anbieter hingegen sind seit 2008 in der Gunst der Kunden gestiegen.

Faktoren für die Payment-Auswahl

Rechnungskauf ist bei den Kunden zwar sehr beliebt, birgt für Händler jedoch eine erhöhte Gefahr von Zahlungsausfällen. Daher müssen Online-Händler abwägen, ob sich dieses Payment-Verfahren für ihren Shop lohnt. Welche Zahlungsmethoden tatsächlich am effektivsten sind, hängt schließlich von einer Reihe von Faktoren ab. Die Zielgruppe, das Sortiment und die Konkurrenz spielen eine entscheidende Rolle.

Nur auf Vorkasse kann kaum noch ein Online-Händler setzen. E-Payment ist auf dem Vormarsch, so können Paypal und SOFORT-Überweisung beim Auswahlverfahren für den perfekten Payment-Mix nicht mehr außer Acht gelassen werden.

Zur Studie

Die Befragung wurde im zweiten Halbjahr 2012 von ibi research an der Universität Regensburg durchgeführt. Für die Auswertung der Ergebnisse wurden 1060 Fragebögen herangezogen. Die vollständigen Ergebnisse stehen hier zum Download zur Verfügung.

Geschrieben von Ariane Nölte
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