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TOP 10 - Diese Rechts-News bewegten Händler 2017
| Kategorie: Recht

 

Weil Zahlungen nach Ansicht der Verkäufer ungerechtfertigt und über die 90-Tage-Frist hinaus von Amazon eingefroren wurden, haben amerikanische Marketplace-Händler nun eine Sammelklage gegen den E-Commerce-Riesen eingereicht. Sie verlangen Zinszahlungen und Schadensersatz.

Urteil, Laptop, Hammer

Wie die The Seattle Times berichtet, haben sich für die Sammelklage U.S. District Court in Seattle dutzende Online-Händler zusammengetan. Sie werfen Amazon vor, dass es das Ausmaß der Vorgehensweise lukrativ mache, die Gelder einzubehalten. Dabei ist von einem zweistelligen Millionenbetrag jährlich die Rede, den Amazon in der Zwischenzeit investieren und sich dadurch bereichern könne.

Das Vorgehen soll nach Ansicht der Kläger nicht nur dem Recht des Staates Washington widersprechen, wonach Geldtransferunternehmen Auszahlungen innerhalb von nur zehn Werktagen leisten müssen, sondern auch den eigenen Vertragsbedingungen von Amazon, da Geld nicht selten auch mehr als 90 Tage lang eingefroren wird.

Einzelne Kläger geben an, sie mussten teilweise mehr als 100 Tage auf Zahlungen in Höhe von mehreren hundert Dollar warten. Weil Amazon auf Anfragen der Händler nicht reagiert haben soll, haben diese nun juristische Schritte eingeleitet. 

Geschrieben von Ariane Nölte
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KOMMENTARE  
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Caroline
2016-05-03 19:55 | #1
Es wäre schön, wenn es sowas auch in Deutschland geben würde. Amazon hält ja nicht nur die Gelder ein, Amazon beschlagnahmt auch das Lager. So wie es scheint, fordert Amazon gezielt bei gut laufenden Produkten die Herstelleradres sen und Preise der Händler unter Strafandrohung an. Schlechte Bewertungen bekommt man als FBA Händler nicht, weil es ja immer Amazons Versagen ist und Amazon eigene schlechte Bewertungen streicht. Wenn man nun einen Händler nicht mehr als Wettbewerber haben möchte, kann man bei einem FBA Händler nicht so schnell was finden um ihn fertig zu machen. Dann schiebt Amazon in Deutschland die Verifikation vor, d.h. grundlose fristlose Kündigung, finanzieller Ruin und Ware und Gelder des Händlers gibt es oben drauf. Ein höheres Ziel als "Kundenfreundli chkeit" ist die Zerstörung des deutschen Verlagswesen und Einzelhandels. Das macht Amazon richtig Spaß und Deutschland schaut zu. Die Amerikaner wehren sich ja jedenfalls noch und reichen Klage ein.
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